Tesla Update 2026: „Hey Tesla“ Wake-Word & 24h Dashcam-Speicher

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

Tesla Update 2026: „Hey Tesla“ Wake-Word & 24h Dashcam-Speicher

Tesla wird hellhörig: In China rollt ein Update aus, das die Bedienung im Innenraum revolutioniert. Mit dem neuen Aktivierungswort „Hey, Tesla“ und einer „Zonen-Erkennung“ lernt das Auto, wer gerade spricht. Gleichzeitig knackt Tesla ein altes Problem der Dashcam und spendiert Power-Usern mehr Speicherplatz für Beweisvideos. Wir haben alle Details zum Update, das bald auch nach Europa kommen könnte.

Bisher mussten Tesla-Fahrer zum Sprechen immer noch physisch Hand anlegen – ein langer Druck auf das rechte Scrollrad war Pflicht. Damit ist bald Schluss. Laut den neuesten Release Notes aus China führt Tesla endlich ein echtes Wake-Word ("Hey, Tesla") ein und kombiniert dies mit einer intelligenten räumlichen Erkennung im Innenraum.

"Hey, Tesla" – Endlich freihändig kommunizieren

In China dient das neue Aktivierungswort zunächst dazu, den regionalen Sprachassistenten aufzuwecken. Für Europa und die USA wird erwartet, dass diese Funktion den Startschuss für die tiefe Integration von Grok AI markiert. Damit rückt Tesla näher an die Nutzererfahrung von Siri oder Alexa heran. Wer aus Datenschutzgründen lieber schweigt: Die Funktion ist komplett Opt-in und kann in den Einstellungen unter Fahrzeug > Sprache deaktiviert werden.

Zonen-Erkennung: Die KI weiß, wer friert

Das Update bringt eine "räumliche Intelligenz" mit. Dank mehrerer Mikrofone erkennt der Tesla künftig, von welchem Sitz der Befehl kommt. Sagt der Beifahrer: „Mir ist kalt“, regelt das Auto nur dessen Klimazone hoch, ohne den Fahrer zu stören.

  • Sperrfunktion: Eltern können die Spracherkennung für die Rücksitze deaktivieren, damit die Kids nicht ungefragt die Navigation oder das Radio manipulieren.
  • Hardware-Check: Für die zonengenaue Ortung sind mehrere Mikrofone nötig. Daher wird dieses Feature voraussichtlich neueren Modellen (HW4 / AI4) vorbehalten sein.

Dashcam-Upgrade: Bis zu 24 Stunden Video-Historie

Bisher war nach 60 Minuten Schluss – wer einen Vorfall nicht rechtzeitig speicherte, verlor das Material. Das neue Update führt eine dynamische Speicherverwaltung ein:

USB-Speichergröße Neue Dashcam-Historie Bisherige Historie
128 GB Drive ca. 3 Stunden 60 Minuten
1 TB SSD oder mehr bis zu 24 Stunden 60 Minuten

Hinweis: Tesla empfiehlt schnelle SSDs wie die Samsung T7, um die hohen Datenraten der KI-Kameras fehlerfrei zu verarbeiten.

Grok in Europa? Eine Hürde bleibt

Während US-Nutzer Grok bereits für die Navigation nutzen können, bremsen die europäischen DSGVO-Regelungen die volle Integration von Musks KI-Assistenten hierzulande noch aus. Das "Hey, Tesla"-Feature könnte jedoch als technische Basis dienen, um zumindest die klassischen Fahrzeugbefehle (Klima, Licht, Scheibenwischer) künftig händefrei zu steuern.

„Das Ende des Scrollrad-Drückens ist nah. Mit der Zonen-Erkennung macht Tesla einen riesigen Schritt in Richtung echter KI-Begleiter im Auto, der nicht nur hört, was gesagt wird, sondern auch versteht, wer es braucht.“

Fazit von Elektroquatsch

Tesla liefert mit diesem Update genau das, was sich viele Power-User gewünscht haben: Mehr Autonomie für die Dashcam und eine zeitgemäße Sprachsteuerung. Besonders die Zonen-Erkennung zeigt, wie tief Tesla Soft- und Hardware verzahnt. Sobald das Update in China stabil läuft, dürfte der Rollout für Europa nicht lange auf sich warten lassen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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