#59 - Giga Ende, Tesla 7 Sitzer, BMW E-Modelle, Volvo & Polestar, Tesla Model X

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

In Folge #59 analysieren Nico Pliquett und Constantin Hoffmann den Meilenstein von zwei Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen und nehmen Stellung zu den Gerüchten um ein angebliches Aus der Giga Berlin. Zudem stehen Software-Fails bei Lynk & Co, Teslas Modell-Updates und die aktuelle Krise deutscher Autoexporte nach China im Fokus.

ElektroQuatsch #59: Rekordmarken, Giga-Gerüchte und Software-Chaos

Die neueste Folge des ElektroQuatsch-Podcasts markiert einen historischen Wendepunkt für die deutsche Mobilitätswende: Zum Jahresstart 2026 rollen offiziell über zwei Millionen reine Elektroautos (BEV) über unsere Straßen. Doch während die nackten Zahlen boomen, brodelt es hinter den Kulissen gewaltig. Nico Pliquett und Constantin Hoffmann ordnen in Folge #59 die aktuelle Lage zwischen Schlagzeilen-Wahnsinn und technischem Fortschritt ein.

Besonders die Gigafactory in Grünheide steht im Fokus. Ein Bericht des Handelsblatts über ein angebliches Aus der Fabrik sorgt für Unruhe. Die Hosts analysieren, was an diesen Spekulationen dran ist und warum solche Schlagzeilen gerade jetzt auftauchen, während Tesla gleichzeitig den Ausbau für neue Modelle wie das Model Y "Juniper" vorbereitet.

Tesla-Update: Siebensitzer und Preis-Schock

Tesla-Fans haben Grund zur Freude und zum Ärger zugleich. Das Model Y kommt endlich als vollwertiger 7-Sitzer nach Europa – ein lang ersehntes Feature für Familien. Parallel dazu gibt es jedoch schlechte Neuigkeiten für Cybertruck-Interessenten: Das Basismodell erlebt einen deutlichen Preis-Schock. Außerdem werfen die Hosts einen Blick nach Abu Dhabi, wo Tesla aktuell intensiv FSD-Tests (Full Self-Driving) unter extremen Bedingungen durchführt.

Thema Highlight der Folge
Markt-Check 2 Mio. BEVs in Deutschland – Hamburg ist Quoten-König
Tesla News Model Y "Juniper" Upgrades & Siebensitzer-Launch
Software-Fail Lynk & Co: Sprachbefehl schaltet nachts das Licht aus
Strategie Ford-Chef Jim Farley: "Software ist wichtiger als der Antrieb"
China-Krise Massiver Einbruch deutscher Autoexporte nach Fernost

Software als Schicksalsfrage: Licht aus per Sprachbefehl?

Dass Software im modernen Auto über Sieg oder Niederlage entscheidet, betonte jüngst auch Ford-Chef Jim Farley. Wie gefährlich unausgereifte Systeme sein können, zeigt ein kurioser wie beängstigender Fall bei Lynk & Co: Hier führte ein bestimmter Sprachbefehl dazu, dass während der Fahrt nachts das Fernlicht komplett deaktiviert wurde. Ein Paradebeispiel für die Herausforderungen, vor denen auch Hersteller wie Xiaomi oder die VW-Tochter Audi aktuell stehen.

"Software im Auto darf kein Gimmick sein. Wenn ein Sprachassistent sicherheitsrelevante Systeme wie das Licht ausschalten kann, haben wir ein ernsthaftes Validierungsproblem in der Branche."

Marktanalyse: Deutschland im Wandel

Während BMW überraschend Level-3-Autonomie im 7er streicht, setzen Marken wie Polestar (BST-Edition) und Rivian (RAD) voll auf Performance-Offensiven. Doch die deutsche Industrie kämpft an einer anderen Front: Der Export nach China bricht massiv ein, während im Inland das Chaos um die neue E-Auto-Prämie für Verwirrung sorgt. Zum Abschluss der Folge gibt es wie gewohnt den "Quatsch"-Faktor – diesmal in Form eines Bastel-Projekts, bei dem ein E-Auto mit 500 Vape-Batterien angetrieben wird.

Wer auf der Suche nach einem neuen fahrbaren Untersatz ist, sollte zum Ende der Folge genau hinhören: Die Hosts checken die aktuellen Leasing-Deals für den Opel Corsa-e, den KGM Torres und den BYD Atto 3.

Die komplette Folge findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf YouTube im Kanal von ElektroQuatsch.

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