Elon Musk wettet gegen MKBHD: Das Cybercab kommt noch dieses Jahr
Die Gerüchteküche brodelt nicht mehr, sie explodiert: Elon Musk hat via X (ehemals Twitter) bestätigt, dass das Tesla Cybercab noch vor Ende 2026 an Privatkunden ausgeliefert werden soll. Mit einem Zielpreis von unter 30.000 US-Dollar bläst Tesla zum Angriff auf den Massenmarkt – und fordert gleichzeitig die Tech-Prominenz heraus.
Alles begann mit einer skeptischen Prognose des Tech-Titans Marques Brownlee (MKBHD). Dieser wettete öffentlich, dass Tesla es niemals schaffen würde, ein autonomes Cybercab ohne Lenkrad und Pedale vor 2027 für 30.000 $ an einen regulären Kunden zu liefern. Sein Einsatz: Er würde sich vor laufender Kamera den Kopf kahl rasieren. Musks trockene Antwort auf die Erinnerung an diese Wette: "Yes" und "Gonna happen".
Meilenstein in Texas: Das erste Cybercab ist fertig
Dass es Musk diesmal ernst meint, beweist ein aktuelles Foto aus der Gigafactory Texas. Am 17. Februar 2026 rollte dort offiziell das erste Cybercab der Vorserie vom Band. Zwar handelt es sich hierbei noch nicht um ein finales Kundenfahrzeug, doch der Meilenstein belegt, dass die Lieferketten und das revolutionäre Fertigungsverfahren stehen.
"Herzlichen Glückwunsch an das Tesla-Team zur Fertigung des ersten Produktions-Cybercabs!" – Elon Musk via X am 17.02.2026
Revolution durch das "Unboxed"-Verfahren
Das Cybercab ist nicht nur wegen seines fehlenden Lenkrads besonders, sondern auch durch seine Herstellung. Tesla setzt hier erstmals konsequent auf das "Unboxed"-Manufacturing. Dabei werden einzelne Module des Fahrzeugs (wie Front, Heck und Innenraum) komplett separat vormontiert und erst ganz am Ende zusammengefügt. Das soll die Produktionskosten massiv senken und ist der Schlüssel zum 30.000-Dollar-Preisversprechen.
| Eigenschaft | Details zum Cybercab |
|---|---|
| Preis | Unter 30.000 $ (bestätigt) |
| Produktionsstart | April 2026 (Volumenrampe) |
| Hardware | Kein Lenkrad, keine Pedale, induktives Laden |
| Betriebskosten | Ziel: ~0,20 $ pro Meile |
Die Hürde: Regulatorische Freigabe
Trotz der Euphorie bleibt ein großes Fragezeichen: die Gesetzgebung. Da das Cybercab über keinerlei manuelle Steuerung verfügt, ist es auf Level 5 Autonomie angewiesen. Tesla nutzt Austin, Texas, bereits als Testfeld für vollständig fahrerlose Fahrten. Der Verkauf an Privatpersonen soll zunächst in Regionen starten, in denen Tesla die "Unsupervised FSD"-Zertifizierung erhält. Musk geht davon aus, dass die Sicherheitsstatistiken (aktuell über 8 Milliarden gefahrene FSD-Meilen) die Regulierungsbehörden letztlich überzeugen werden.
Ob MKBHD tatsächlich zur Schermaschine greifen muss, entscheidet sich in den nächsten 10 Monaten. Eines ist sicher: Wenn Tesla liefert, wird das Cybercab der günstigste und technologisch fortschrittlichste Neuwagen auf dem US-Markt.



