Tesla-Chef Elon Musk wirbelt das Markenregister durcheinander: Nachdem der Name „Cybercab“ rechtlich in eine Sackgasse geraten ist, hat der E-Auto-Pionier im Februar 2026 im Sekundentakt neue Markennamen wie „Cybercar“ und „Cybervehicle“ gesichert. Doch damit nicht genug: Auch der legendäre Roadster 2.0 sendet mit neuen Logos und einem konkreten Termin für das „April-Fools-Event“ ein kräftiges Lebenszeichen.
Marken-Chaos um das Robotaxi: Unibev schlägt Tesla
Eigentlich sollte das autonome Taxi von Tesla als „Cybercab“ die Welt erobern. Doch Teslas Rechtsabteilung hat die Rechnung ohne die französische Getränkefirma Unibev gemacht. Diese sicherte sich den Namen „Cybercab“ für Erfrischungsgetränke bereits kurz vor Teslas offizieller Anmeldung. Da das US-Patentamt (USPTO) zudem den Begriff Robotaxi als zu generisch für eine Markeneintragung ablehnte, sitzt Musk nun in der Namensklemme.
Die Reaktion folgte prompt und fast schon panisch: Unmittelbar nach dem Q4-Earnings-Call (Ende Januar 2026) meldete Tesla innerhalb von nur 37 Sekunden die Marken „Cybercar“ und „Cybervehicle“ an. Diese sollen als Ausweichoptionen dienen, da in einigen US-Bundesstaaten zudem gesetzliche Einschränkungen für die Begriffe „Cab“ oder „Taxi“ bestehen.
„In einigen Bundesstaaten dürfen wir das Wort 'Cab' oder 'Taxi' gar nicht benutzen – also wird es vielleicht einfach Cybervehicle oder Cybercar heißen.“ – Elon Musk, Q4 2025 Earnings Call
Der Roadster 2.0: Neues Logo und Schatten-Silhouette
Während die Robotaxi-Nomenklatur noch wackelt, wird es beim Roadster ernst. Am 3. Februar 2026 reichte Tesla neue Markenunterlagen für den High-End-Sportwagen ein. Diese enthalten nicht nur einen modernisierten, stilisierten „Roadster“-Schriftzug, sondern auch ein abstraktes Dreiecks-Design aus drei fließenden Linien, das verdächtig an die Silhouette des fertigen Serienmodells erinnert.
Die Spannung steigt für den 1. April 2026. An diesem Tag soll die große Demonstrations-Veranstaltung stattfinden. Musk verspricht nichts Geringeres als die „aufregendste Produktpräsentation aller Zeiten“. Dass der Termin auf den 1. April fällt, kommentiert Musk gewohnt ironisch als „eingebaute Leugbarkeit“, falls etwas schiefgeht – doch die Produktion ist nun fest für Mitte bis Ende 2027 eingeplant.
Performance-Check: Roadster vs. Hypercar-Konkurrenz
Was wissen wir über die Technik des 2026er-Modells? Hier sind die bisherigen Eckdaten im Vergleich zum Prototyp von 2017:
| Feature | Prototyp (2017) | Serien-Ziel (2026/27) |
|---|---|---|
| 0-60 mph (96 km/h) | 1,9 Sekunden | < 1,0 Sekunde (SpaceX Package) |
| Höchstgeschwindigkeit | > 400 km/h | ca. 415 km/h |
| Batterie / Reichweite | 200 kWh / 1.000 km | ca. 200 kWh / 1.000 km (WLTP) |
| Antrieb | 3 Motoren (AWD) | 3-4 Motoren mit Torque Vectoring |
| Preis | ab 200.000 $ | ab ca. 250.000 $ (geschätzt) |
Brake-by-Wire und Raketentriebwerke?
Wie App-Analysen der Version 4.53.5 bereits verraten haben, wird das Cybercab (oder Cybercar) auf ein innovatives Brake-by-Wire-System setzen, um ohne Pedale auszukommen. Beim Roadster hingegen bleibt das „SpaceX-Paket“ das Thema Nummer eins: Kaltgas-Triebwerke sollen dem Wagen helfen, beim Beschleunigen kurzzeitig den Bodenkontakt zu minimieren – ein Feature, das Musk als „James-Bond-Technologie“ bezeichnet.
Fazit: Reagieren statt Planen?
Die jüngsten Markenanmeldungen zeigen einmal mehr die „Tesla-Methode“: Erst ankündigen, dann die rechtlichen Scherben aufsammeln. Während das Marken-Wirrwarr um das Robotaxi fast schon komödiantische Züge trägt, wirkt die Vorbereitung auf den Roadster-Launch im April professionell und zielgerichtet. Tesla-Fans sollten sich den 1. April 2026 rot im Kalender markieren – ob Scherz oder Revolution, es wird in jedem Fall laut.




