Tesla Supercharger News 2026: Q4-Gewinner & neue Features

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

Tesla Supercharger News 2026: Q4-Gewinner & neue Features

Tesla krempelt das Supercharging um: Pünktlich zur Bekanntgabe der Q4-Gewinnerstandorte 2025 rollt der Konzern eine Welle neuer Features aus. Von dynamischen Preisen bis hin zum persönlichen „Lade-Reisepass“ – Tesla macht das Laden 2026 zu einem interaktiven Erlebnis. Währenddessen dürfen Fans weltweit abstimmen, wo die nächsten Säulen in den Boden gerammt werden.

Nach dem Q4-Earnings-Call hat Tesla die Gewinner der letzten Supercharger-Voting-Runde bekannt gegeben. Doch viel spannender als die neuen Standorte sind die technologischen Updates, mit denen Tesla seine V4-Generation fit für die Massen macht – und dabei auch an die treuen Fans denkt.

Die Highlights: Lade-Pass und Dynamic Pricing

Tesla wird spielerisch: Mit dem neuen „Charging Passport“ erhalten Nutzer in der App einen persönlichen Jahresrückblick für 2025. Ähnlich wie bei Streaming-Diensten zeigt der Pass Statistiken zur längsten Reise, den Lieblings-Superchargern und sogar Badges für „ikonische“ Standorte wie den Tesla Diner. Wer zu den Top-Nutzern gehört, kann sogar lebenslanges Gratis-Laden gewinnen.

Parallel dazu wird das Laden effizienter (aber auch unberechenbarer): Das Dynamic Supercharger Pricing wurde auf über 550 Standorte ausgeweitet. Die Preise passen sich nun in Echtzeit der Auslastung an – wer lädt, wenn wenig los ist, zahlt deutlich weniger. Der Preis wird beim Einstecken „gelockt“, sodass Schwankungen während der Sitzung keine Rolle spielen.

Hardware-Update: V4 bekommt Kiosks und bessere Griffe

Um die Vorgaben für Drittanbieter-Fahrzeuge (AFIR) zu erfüllen, rüstet Tesla die neuen V4-Standorte massiv auf:

  • Zentrale Zahlungs-Kiosks: Statt an jeder Säule ein Terminal zu verbauen, gibt es nun zentrale Touchscreen-Kiosks für Kreditkartenzahlungen.
  • Barrierefreiheit: Neue, ergonomische Lade-Griffe an V4-Säulen erleichtern die Handhabung für alle Nutzer.
  • Flotten-Karten in Europa: Firmenwagenfahrer können nun endlich gängige Flottenkarten (wie DKV oder UTA) direkt in der Tesla-App hinterlegen.

Die Q4-Gewinner: Wo entstehen neue Standorte?

Die Community hat entschieden. Hier ein Auszug der Standorte, die 2026 und 2027 ans Netz gehen werden:

Region Wichtige neue Standorte
Europa Trutnov (CZ), Keszthely (HU), Ravenna (IT), Mrągowo (PL), Castro Verde (PT)
Nordamerika Key Largo (FL), West Glacier (MT), Winter Park (CO), New Glasgow (NS)
Asien-Pazifik Geraldton (AU), Kushiro (JP), Tanah Rata (MY), Lake Tekapo (NZ)

Voting Q1 2026: Jetzt bist du dran!

Mit der Bekanntgabe der Gewinner ist gleichzeitig die neue Voting-Runde gestartet. Tesla-Besitzer können ab sofort wieder fünf Stimmen für geplante Standorte abgeben. Besonders im Fokus stehen diesmal „Lade-Wüsten“ in ländlichen Regionen und stark frequentierte Transitrouten.

„Durch das Voting geben wir die Macht an die Leute zurück, die das Netzwerk wirklich nutzen. Wir bauen dort, wo der Bedarf am größten ist – nicht dort, wo es auf dem Papier gut aussieht.“

Fazit von Elektroquatsch

Tesla festigt seine Vormachtstellung beim Laden nicht mehr nur durch Quantität, sondern durch maximale Nutzerfreundlichkeit. Der „Charging Passport“ ist ein genialer Marketing-Schachzug, um die Community zu binden, während die Hardware-Upgrades für V4 endlich die Hürden für Fremdmarken abbauen. Wir sind gespannt, ob das dynamische Pricing auch bald flächendeckend nach Deutschland kommt – wir halten die Preise für euch im Auge!

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