Cupra Born Facelift (2026): Mehr Reichweite, V2L und echte Tasten

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

Cupra Born Facelift (2026): Mehr Reichweite, V2L und echte Tasten

Cupra hat das Facelift des Born offiziell vorgestellt. Der kompakte Stromer erhält die markante „Sharknose“-Optik, ein deutlich hochwertigeres Interieur mit physischen Lenkradtasten und ein neues 12,9-Zoll-Infotainment. Technisch punktet das Update mit einer Reichweite von bis zu 600 km, einer Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion und der sportlichen VZ-Topversion mit 326 PS. Der Marktstart erfolgt im Sommer 2026.

Cupra Born 2026: Der „Emotional Challenger“ wird erwachsen

Nach knapp fünf Jahren auf dem Markt spendiert Cupra seinem Erstlingsstromer Born eine umfassende Rosskur. Das in Barcelona entwickelte und in Zwickau produzierte Facelift soll die Marke Cupra noch deutlicher von der Konzernmutter VW abheben. Mit einem schärferen Design, verbesserten Materialien und lang ersehnten technischen Upgrades rüstet sich der Born für den harten Wettbewerb in der elektrischen Kompaktklasse.

Design: Die Rückkehr der Haifischnase

Die auffälligste Änderung findet sich an der Front: Der Born trägt nun die markentypische „Sharknose“. Zusammen mit den neuen dreieckigen Matrix-LED-Scheinwerfern und neu gestalteten Stoßfängern wirkt der Wagen deutlich aggressiver. Am Heck sorgt ein nun beleuchtetes Cupra-Logo, das nahtlos in die 3D-Rückleuchten integriert ist, für einen modernen Licht-Fingerabdruck.

Kategorie Details zum Cupra Born Facelift (2026)
Leistung (Topmodell VZ) 240 kW (326 PS) / 5,5 s auf 100 km/h
Batteriegrößen 58 kWh und 79 kWh (Netto)
Reichweite (WLTP) 450 km bis 600 km (vorher max. 555 km)
Infotainment 12,9 Zoll mit beleuchtetem Slider & Android-Basis
Besonderheiten V2L-Funktion, physische Lenkradtasten, Sennheiser-Sound

Interieur: Qualitätssprung und echte Tasten

Cupra hat auf die Kritik der Kunden reagiert: Das neue Lenkrad verfügt nun über physische Bedienelemente anstelle der oft kritisierten Touch-Flächen. Auch das Infotainmentsystem wächst auf 12,9 Zoll und erhält den beleuchteten Touch-Slider für Temperatur und Lautstärke. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: 75 % der Armaturenbrett-Verkleidungen bestehen aus recycelten Materialien, und für die Sitze wird Upcycling-Plastik aus dem Meer verwendet.

Mehr Power und V2L-Funktionalität

Die Motorenpalette wurde gestrafft und nach oben hin erweitert. Das neue Topmodell, der Born VZ, leistet 326 PS und rennt bis zu 200 km/h Spitze. Dank optimiertem Batteriemanagement steigt die maximale Reichweite mit dem 79-kWh-Akku auf bis zu 600 Kilometer. Ein echtes Highlight für Camper und Technik-Fans ist die neue Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion, mit der externe Geräte wie E-Bikes oder Laptops direkt über den Ladeanschluss des Autos mit Strom versorgt werden können.

  • Fahrdynamik: Das DCC-Sportfahrwerk lässt sich nun in 15 Stufen justieren, ergänzt durch breitere 235-mm-Reifen für maximalen Grip.
  • Sound: Ein neues Sennheiser-Soundsystem mit Contrabass-Technologie soll für Club-Atmosphäre im Innenraum sorgen.
  • Sicherheit: Der neue Kreuzungs-Assistent und ein cloudgestützter Travel Assist erhöhen das Schutzniveau signifikant.
„Der neue Born ist mehr als nur ein Facelift. Er ist ein technologischer Sprung, der beweist, dass Elektromobilität und echte Emotionen zusammengehören – jetzt mit der Präzision physischer Tasten und der Flexibilität von V2L.“ — Cupra Design-Statement zur Enthüllung

Preise und Verfügbarkeit

Obwohl Cupra noch keine finalen Preise genannt hat, ist davon auszugehen, dass sich das Basismodell (140 kW / 58 kWh) nach Abzug von Rabatten bei rund 37.000 Euro einpendeln wird. Die Produktion in Zwickau startet bereits im zweiten Quartal 2026, sodass die ersten Fahrzeuge pünktlich zur Markteinführung im Sommer 2026 bei den Händlern stehen werden.

Fazit: Der Born wird zum Benchmark

Mit dem Facelift merzt Cupra die Kinderkrankheiten der ersten Generation konsequent aus. Echte Tasten, mehr Reichweite und die praktische V2L-Funktion machen den Born 2026 zu einem der komplettesten Elektroautos im Kompaktsegment. Er bleibt der sportliche Geist des Konzernbruders VW ID.3, wirkt nun aber deutlich hochwertiger und technologisch souveräner.

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