Škoda macht ernst: In der ersten Jahreshälfte 2026 wird der neue Škoda Epiq offiziell enthüllt. Er ist nicht nur ein weiteres Elektroauto, sondern der strategische Eckpfeiler, um E-Mobilität preislich auf das Niveau eines herkömmlichen Kamiq mit Verbrennungsmotor zu heben. Mit der neuen Designsprache "Modern Solid" und beeindruckenden Platzverhältnissen setzt Škoda ein Ausrufezeichen im Einstiegssegment.
Drei Varianten für jeden Bedarf: Epiq 35, 40 und 55
Škoda bietet den Epiq direkt zum Marktstart in drei Leistungsstufen an, um sowohl Stadtpendler als auch Langstreckenfahrer abzuholen. Dabei kommen zwei unterschiedliche Batterietechnologien zum Einsatz, die jeweils auf Kosten- bzw. Energieeffizienz optimiert sind.
| Modell | Leistung | Batterie (netto) | Reichweite (WLTP) | Ladeleistung (DC) |
|---|---|---|---|---|
| Epiq 35 | 85 kW (115 PS) | 37,0 kWh (LFP) | ca. 315 km | 50 kW |
| Epiq 40 | 99 kW (135 PS) | 37,0 kWh (LFP) | ca. 315 km | 90 kW |
| Epiq 55 | 155 kW (210 PS) | 51,7 kWh (NMC) | bis zu 430 km | 133 kW |
Besonders hervorzuheben: Die Top-Version Epiq 55 lädt dank 800V-optimierter Architektur (im Rahmen der MEB+ Möglichkeiten) in nur 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent.
Raumwunder: Größer als der Kamiq
Trotz seiner kompakten Außenlänge von nur 4,17 Metern nutzt der Epiq die Vorteile der reinen Elektro-Plattform (MEB+) konsequent aus. Der Kofferraum bietet ein Basisvolumen von 475 Litern – das sind satte 75 Liter mehr als beim vergleichbaren Verbrenner-Modell Kamiq. Bei umgeklappter Rückbank wächst der Stauraum auf beeindruckende 1.344 Liter.
- Simply Clever: Neue Taschen für Ladekabel direkt an den Top-Tether-Haken.
- Nachhaltigkeit: Design-Selections "Loft" und "Suite" nutzen zu 100 % recycelte Materialien (PES).
- Digital Experience: Ein 5,3-Zoll-Fahrerdisplay kombiniert mit einem 13-Zoll-Zentraltouchscreen (Serie).
Sicherheit und Assistenz: Oberklasse-Technik im Kleinwagen
Škoda spendiert dem Epiq den Travel Assist 3.0. Das System reagiert erstmals in dieser Klasse aktiv auf Ampeln und Stoppschilder. Zudem sorgt der neue Kreuzungsassistent 2.0 mit Radarsensoren in den Ecken für Sicherheit beim Einfahren in unübersichtliche Querstraßen.
„Der Epiq ist ein Meilenstein. Er kombiniert Modern Solid Design mit funktionaler Exzellenz und macht das Elektroauto zum echten Erstwagen für Familien.“ – Klaus Zellmer, CEO Škoda Auto.
Marktstart und Preise
Der Škoda Epiq wird in der ersten Jahreshälfte 2026 final vorgestellt. Der Bestellstart für das Topmodell Epiq 55 wird für Mai 2026 erwartet, die Auslieferungen beginnen kurz darauf. Die Einstiegsvarianten sollen ab etwa 25.000 Euro starten, wobei der Epiq 55 preislich eher Richtung 32.000 Euro tendieren dürfte.
Fazit: Der ID.2-Bruder mit dem gewissen Extra
Während der VW ID.2 (ID.Polo) auf Lifestyle setzt, bleibt Škoda seiner Linie treu: Der Epiq bietet mehr Platz, mehr "Simply Clever" und ein robusteres SUV-Erscheinungsbild. Wenn die Reichweite von 430 km im Alltag hält, was sie verspricht, könnte der Epiq zum meistverkauften Elektroauto der Marke werden.




