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Skoda Epiq 2026: Alle Varianten, Daten & Preise im Check

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

12. Februar 2026·3 Min. Lesezeit
Skoda Epiq 2026: Alle Varianten, Daten & Preise im Check

Skoda bläst zur Attacke im Segment der günstigen Elektro-SUVs: Der neue Skoda Epiq wird im Mai 2026 offiziell vorgestellt und geht direkt in den Verkauf. Mit drei Leistungsstufen von 85 bis 155 kW, zwei Batteriegrößen (LFP und NMC) und einem Einstiegspreis von rund 26.000 Euro positioniert sich der Tscheche als ernstzunehmender Gegner für den Renault 5 und den Citroën e-C3. Besonders beeindruckend: Trotz kompakter Maße schluckt der Epiq bis zu 1.344 Liter Gepäck.

Skoda macht Ernst mit dem "Volks-Stromer": Noch im ersten Halbjahr 2026 feiert der Skoda Epiq seine Weltpremiere. Das kompakte Elektro-SUV wird in drei Varianten an den Start gehen und nutzt die neue MEB-Entry-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Mit einer Mischung aus robustem Design, cleveren Stauraumlösungen und Preisen ab ca. 26.000 Euro könnte der Epiq zum neuen Maßstab in der City-SUV-Klasse werden.

Drei Varianten für jeden Bedarf: Von 35 bis 55

Skoda splittet das Angebot des 4,17 Meter langen Epiq in drei klare Modelle auf. Dabei kommen zwei verschiedene Batterietechnologien zum Einsatz. Die Basismodelle Epiq 35 und Epiq 40 setzen auf die kostengünstige und langlebige Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP), während das Topmodell Epiq 55 mit einem Nickel-Mangan-Cobalt-Akku (NMC) für maximale Reichweite sorgt.

Besonders interessant für Tech-Nerds: Alle Modelle nutzen den neuen Frontmotor APP290, der speziell für die MEB-Entry-Architektur entwickelt wurde. Während das Topmodell die vollen 290 Nm Drehmoment auf die Straße bringt, sind die LFP-Varianten leicht gedrosselt.

Technische Daten: Die Skoda Epiq Varianten im Vergleich

Modell Epiq 35 Epiq 40 Epiq 55
Leistung 85 kW (115 PS) 99 kW (135 PS) 155 kW (211 PS)
Batterie (Netto) 37 kWh (LFP) 37 kWh (LFP) 52 kWh (NMC)
Reichweite (WLTP) 315 km 315 km 430 km
Ladeleistung (DC) 50 kW 90 kW 133 kW
0-100 km/h 11,0 s 9,8 s 7,4 s

Laden und Effizienz: Licht und Schatten

Bei der Ladeleistung zeigt sich eine deutliche Spreizung. Während der Epiq 55 mit 133 kW in nur 23 Minuten von 10 auf 80 % lädt, muss man beim Basismodell Epiq 35 mit lediglich 50 kW Geduld mitbringen. Hier wird deutlich, dass Skoda den 35er primär als urbanen Zweitwagen positioniert. Positiv: Eine Wärmepumpe ist für alle Modelle verfügbar, was die Winterreichweite stabilisieren dürfte.

Im Innenraum setzt Skoda auf "Modern Solid"-Design. Ein 13 Zoll großer Zentralbildschirm und physische Tasten für wichtige Funktionen (Danke, Skoda!) sorgen für eine intuitive Bedienung. Ein Novum im Konzern: Der Epiq wird echtes Ein-Pedal-Fahren ermöglichen.

Platzwunder: 475 Liter im Kleinwagen-Format

Trotz der kompakten Abmessungen (7 cm kürzer als ein Skoda Kamiq) schlägt der Epiq seinen Verbrenner-Bruder beim Nutzwert deutlich. Der Kofferraum fasst stolze 475 Liter. Wer die Rücksitze umklappt, erhält eine fast ebene Ladefläche mit 1.344 Litern Volumen. Das macht den Epiq zum idealen Begleiter für junge Familien oder aktive Städter.

"Der Epiq ist kein geschrumpfter Enyaq, sondern eine eigenständige Ansage. Mit 430 km Reichweite im Topmodell wird das Pendeln zum Vergnügen, ohne das Budget zu sprengen." – Branchen-Fazit zum Launch.

Verkaufsstart und Preise

Der offizielle Bestellstart ist für Mai 2026 geplant. Zunächst wird jedoch nur das Topmodell Epiq 55 bestellbar sein, die günstigeren LFP-Varianten 35 und 40 folgen im November 2026. Der Einstiegspreis wird bei rund 26.000 Euro liegen, während der voll ausgestattete Epiq 55 vermutlich an der 35.000-Euro-Marke kratzen dürfte.

Fazit: Skodas nächster Bestseller?

Mit dem Epiq bringt Skoda genau das Auto, auf das viele gewartet haben: Kompakt, geräumig und bezahlbar. Die technische Verwandtschaft zum VW ID. Polo (ID.2) ist spürbar, doch Skoda holt beim Kofferraum und beim SUV-Look die entscheidenden Punkte. Für uns ist der Epiq 40 mit 90-kW-Ladung der heimliche Preis-Leistungs-Favorit des Portfolios.

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