80.000 Supercharger weltweit: Tesla feiert Jubiläum in der "Stadt des Motorsports"
Tesla hat einen historischen Infrastruktur-Meilenstein erreicht: Das Unternehmen betreibt nun offiziell mehr als 80.000 Supercharger-Ladepunkte (Stalls) weltweit. Der feierliche 80.000. Stall ging am 3. April 2026 an einem strategisch wichtigen Knotenpunkt in Frankreich ans Netz – in Saint-Saturnin, direkt nördlich der legendären Rennstadt Le Mans.
Der Standort in der 3 Rue Louis Chappée wurde dafür von 20 auf insgesamt 48 Schnellladepunkte (250 kW CCS) erweitert. Damit ist er nicht nur einer der größten Hubs in Europa, sondern dient auch als Vorzeigeprojekt für Teslas neue Standort-Philosophie: Neben massiven Solardächern (Solar Canopies) bietet die Station auch eigene Toilettenanlagen und Aufenthaltsbereiche, was das Laden zunehmend zu einem komfortablen Boxenstopp macht.
Wachstum im Zeitraffer: Dreifache Geschwindigkeit
Besonders beeindruckend ist das Tempo, mit dem Tesla sein Ladenetzwerk skaliert. Während es über ein Jahrzehnt dauerte, um die ersten 40.000 Stalls (bis November 2022) zu errichten, verdoppelte Tesla diese Zahl in weniger als vier Jahren. Das Ausbautempo hat sich im Vergleich zum ersten Jahrzehnt also fast verdreifacht. Allein im ersten Quartal 2026 kamen weltweit 2.500 neue Ladepunkte hinzu.
"Vom ersten Supercharger im Jahr 2012 bis heute: 80.000 Stalls sind erst der Anfang. Wir bauen das Netzwerk jetzt schneller aus als je zuvor, um die nächste Welle der E-Mobilität zu unterstützen."
V4-Offensive und Öffnung für Fremdmarken
Der Meilenstein in Saint-Saturnin steht auch im Zeichen der Inklusivität. Wie die meisten neuen Standorte ist auch dieser vollständig für Fremdmarken zugänglich. Tesla setzt dabei konsequent auf die neue V4-Hardware:
- Längere Kabel: Erleichtern das Laden für E-Autos mit unterschiedlich platzierten Ladeanschlüssen.
- Integrierte Zahlungsterminals: Ermöglichen das Laden ohne App-Zwang für Nicht-Tesla-Fahrer.
- V4-Cabinets: Die neuen Steuereinheiten können bis zu acht Stalls gleichzeitig versorgen – doppelt so viele wie die alte V3-Generation.
Der Weg zu den 100.000 Stalls
Mit der Einführung von Produkten wie dem Tesla Semi und dem Cybercab steigt der Bedarf an noch leistungsstärkeren Hubs. Tesla bereitet das Netzwerk bereits auf Ladeleistungen im Megawatt-Bereich vor. Experten erwarten, dass bei der aktuellen Expansionsrate die Marke von 100.000 Superchargern bereits Anfang 2027 fallen könnte. Tesla liefert mittlerweile täglich durchschnittlich 20 Gigawattstunden (GWh) an Energie über sein globales Netzwerk aus.
Standort-Check: Saint-Saturnin (Meilenstein-Station)
| Feature | Details |
|---|---|
| Anzahl Stalls | 48 (250 kW CCS) |
| Besonderheit | 80.000. globaler Supercharger-Stall |
| Ausstattung | Solar-Überdachung, WCs, 24/7 Zugang |
| Kompatibilität | Tesla & alle CCS-kompatiblen Fremdmarken |
| Lage | Saint-Saturnin (Le Mans Nord), Frankreich |
Fazit: Ein klares Signal an die Konkurrenz
Während viele öffentliche Ladenetzwerke noch mit Zuverlässigkeit und uneinheitlichen Bezahlsystemen kämpfen, demonstriert Tesla mit dem 80.000-Stall-Jubiläum seine technologische und logistische Überlegenheit. Der Standort in Frankreich zeigt deutlich: Tesla-Laden ist 2026 mehr als nur Strom tanken – es ist ein voll integriertes Lifestyle-Erlebnis mit Erneuerbaren Energien direkt vor Ort.



