ElektroQuatsch
Podcast
Videos
News
Alle NewsTrending
Marken
AcuraAudiBMWBYDBentleyBugattiCadillacCupraDS AutomobilesDaciaDodgeFerrariFiatFordGMCHondaHyundaiJaguarJeepKiaLamborghiniLand RoverLeapmotorLexusLotusLucidMGMaseratiMaxusMazdaMercedesNIONissanOpelPeugeotPolestarPorscheRenaultRivianRolls RoyceSeatSkodaStellantisSubaruSuzukiTeslaToyotaVWVinFastVolvoXiaomiXpengZeekr
Deals
Elektroautosneu
ÜbersichtVergleichRangliste

Zulassungen

DeutschlandModelleModell VergleichHerstellerHersteller Vergleich
Rechnerneu
StromkostenrechnerE-Auto-Prämie 2026Elektro vs. VerbrennerDienstwagen-Rechner
Über uns
HomeNewsRechnerSuchePodcast
ElektroQuatsch

Dein Blog für Elektromobilität. News, Tests und Analysen zu Tesla, VW, BMW, Mercedes und mehr.

Podcast

  • Keine Artikel gefunden

Videos

  • Keine Artikel gefunden

Folge uns

  • YouTube
  • Spotify
  • Apple Podcast
  • Amazon
  • Podcast.de
  • Instagram von Nico
  • Tageszusammenfassungen
  • Impressum
  • Datenschutz

Unsere Shops:SHOP4TESLA|SHOP4EV— mit Code ELEKTROQUATSCH sparen.

© 2026 ElektroQuatsch. Alle Rechte vorbehalten.

StartseiteBMW
BMWPolitik & Wirtschaft

BMW-Chef Zipse: Abschied mit Appell für mehr deutschen Mut

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

16. März 2026·2 Min. Lesezeit
BMW-Chef Zipse: Abschied mit Appell für mehr deutschen Mut

Kurz vor seiner Ablösung als BMW-Vorstandsvorsitzender kritisiert Oliver Zipse im Interview mit der Süddeutschen Zeitung das „fehlende Selbstbewusstsein“ am Standort Deutschland. Trotz globaler Krisen und des Krieges im Iran sieht er BMW durch technologische Flexibilität und die „Neue Klasse“ exzellent aufgestellt. Kritik übt er am EU-Verbrenner-Verbot ab 2035, das die Abhängigkeit von China unnötig verschärfe.

Oliver Zipse zieht Bilanz: „Jammern hilft einfach nicht“

Nach über 35 Jahren bei BMW, vom Trainee bis an die Spitze, bereitet sich Oliver Zipse auf seinen Abschied als CEO vor. In einem seiner letzten großen Interviews als Vorstandsvorsitzender zeigt sich der Manager gewohnt streitbar und optimistisch. Angesichts einer Welt im Dauerkrisenmodus – von der Halbleiterknappheit bis hin zum aktuellen Krieg im Iran – mahnt Zipse zu mehr unternehmerischer Tatkraft statt deutscher Zögerlichkeit. BMW stehe trotz des schwierigen Umfelds stabil da, was er vor allem auf die hohe Reaktionsgeschwindigkeit des Konzerns zurückführt.

Besonders deutlich kritisiert Zipse die aktuelle Stimmungslage in der Bundesrepublik: „Mich ärgert das fehlende Selbstbewusstsein, das in Deutschland leider gerade sehr ausgeprägt ist“, so Zipse gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Er widerspricht vehement der These, dass die europäische Industrie von China überrollt werde. Die Fakten sprächen eine andere Sprache: Chinesische Hersteller hielten in Europa lediglich Marktanteile im einstelligen Bereich, während BMW zuletzt sowohl in Europa als auch in den USA deutlich wachsen konnte.

Kritik am Verbrenner-Verbot und China-Abhängigkeit

Zipse nutzt seinen Abschied auch für eine deutliche Warnung an die Politik. Das geplante Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 in der EU hält er für strategisch riskant. Es sei paradox, eine Technologie aufzugeben, in der Europa weltweit führend und unabhängig sei, um sich gleichzeitig in die totale Abhängigkeit von asiatischen Batteriezellenherstellern zu begeben.

Thema Zipses Standpunkt
China-Konkurrenz Wettbewerbsfähig; Marktanteile der Chinesen in EU gering
Verbrenner-Aus 2035 Fehler; erhöht Abhängigkeit von asiatischen Zell-Lieferanten
Batterie-Produktion Skalierung in Europa ohne asiatisches Know-how „ausgeschlossen“
Technologie-Mix „Power of Choice“ (Elektro, Hybrid, Verbrenner, Wasserstoff)
Standort Deutschland Führend bei Ingenieurskunst und Integration komplexer Tech

Den gescheiterten Versuch des schwedischen Herstellers Northvolt führt er als Beleg dafür an, dass der Aufbau einer eigenständigen europäischen Zellfertigung in Massenqualität ohne asiatische Partner derzeit unrealistisch sei. BMW fahre daher gut damit, die Forschung selbst zu betreiben, die Produktion aber an erfahrene Partner auszulagern.

Die „Neue Klasse“ als deutsches Meisterstück

Das wichtigste Erbe, das Zipse seinem Nachfolger hinterlässt, ist die „Neue Klasse“. Den kommenden elektrischen i3 bezeichnet er als globales Produkt, das auf drei Kontinenten gefertigt werde, aber seine Seele in Deutschland habe. Ein solches Auto könne „nur in Deutschland kreiert werden“, da nur hier die Fähigkeit bestehe, modernste globale Komponenten – etwa aus China und den USA – mit einzigartiger Ingenieurskunst zu einem begeisternden Ganzen zu verschmelzen.

„Wenn Sie Unternehmer sein wollen, dann müssen Sie die Gegebenheiten annehmen und das Beste daraus machen. Jammern hilft da einfach nicht. Ich würde mir mehr Mut und Tatkraft wünschen.“ – Oliver Zipse, scheidender BMW-Chef.

Mit dem Erfolg des iX3, dessen Nachfrage selbst Zipses Erwartungen übertraf, sieht er das Fundament für die rein elektrische Zukunft von BMW gelegt. Dennoch bleibt er seinem Credo der technologischen Offenheit treu: Unabhängigkeit sei in einer vernetzten Welt eine Illusion; Resilienz entstehe durch Vielfalt und Schnelligkeit.

SHOP4EV

Du suchst Zubehör für dein Elektroauto? Mit Code ELEKTROQUATSCH gibt's den größtmöglichen Rabatt (auch bei Shop4Tesla).

Zum Shop

Artikel teilen

Gefällt dir ElektroQuatsch?Als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Weitere Artikel

Alle News
Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord
TeslaTechnik & Software

Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord

Tesla holt mit Gary Jiang einen erfahrenen Halbleiter-Manager an Bord – und setzt damit ein erstes deutliches Personal-Signal rund um die „Terafab“. Auch wenn Tesla dazu keine Details veröffentlicht, deutet der Schritt auf mehr Eigenkompetenz bei Chips und Fertigungstechnologien hin.

3. Juli 2026
E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen
Ladeinfrastruktur

Bleib auf dem Laufenden

Erhalte die neuesten Artikel direkt in dein Postfach. Kein Spam, nur ElektroQuatsch.

Jeden Tag die neuesten Artikel kompakt zusammengefasst.

Kommentare

Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Politik & Wirtschaft

E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen

In Deutschland entsteht ein neuer Schub für den elektrischen Schwerlastverkehr: Entlang der Autobahnen sollen 195 Ladepunkte an 24 Standorten aufgebaut werden. Im Fokus stehen Megawatt-Lader (MCS) für schnelle Fernverkehr-Stopps sowie ergänzende CCS-Punkte für planbare Standzeiten.

3. Juli 2026
Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch
AutomarkenPolitik & Wirtschaft

Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch

Der neue Slate E-Pickup startet als radikal einfacher Stromer zu einem Kampfpreis – mit Kurbeln statt Komfort-Overkill. Gleichzeitig kann man sich mit Zubehör, Wraps und dem SUV-Kit schnell aus der „Budget“-Zone herauskonfigurieren. Wir zeigen, welche Extras wirklich sinnvoll sind und wo der Preis Richtung 40.000 € kippt.

3. Juli 2026
Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord
TeslaTechnik & Software

Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord

Tesla holt mit Gary Jiang einen erfahrenen Halbleiter-Manager an Bord – und setzt damit ein erstes deutliches Personal-Signal rund um die „Terafab“. Auch wenn Tesla dazu keine Details veröffentlicht, deutet der Schritt auf mehr Eigenkompetenz bei Chips und Fertigungstechnologien hin.

3. Juli 2026
E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen
LadeinfrastrukturPolitik & Wirtschaft

E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen

In Deutschland entsteht ein neuer Schub für den elektrischen Schwerlastverkehr: Entlang der Autobahnen sollen 195 Ladepunkte an 24 Standorten aufgebaut werden. Im Fokus stehen Megawatt-Lader (MCS) für schnelle Fernverkehr-Stopps sowie ergänzende CCS-Punkte für planbare Standzeiten.

3. Juli 2026
Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch
AutomarkenPolitik & Wirtschaft

Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch

Der neue Slate E-Pickup startet als radikal einfacher Stromer zu einem Kampfpreis – mit Kurbeln statt Komfort-Overkill. Gleichzeitig kann man sich mit Zubehör, Wraps und dem SUV-Kit schnell aus der „Budget“-Zone herauskonfigurieren. Wir zeigen, welche Extras wirklich sinnvoll sind und wo der Preis Richtung 40.000 € kippt.

3. Juli 2026