BMW M3: Elektrische Zeitenwende ohne Kompromisse
Die Zukunft der BMW M-GmbH nimmt konkrete Formen an. Für das kommende Jahr 2027 ist die Markteinführung des ersten rein elektrischen M3 geplant. Um auch eingefleischte Enthusiasten von dem Konzept zu überzeugen, setzt die M-Division auf kompromisslose Performance. Das Elektrofahrzeug wird sich optisch an seinem Verbrenner-Zwilling orientieren, diesen jedoch bei der Beschleunigung und Fahrdynamik deutlich in den Schatten stellen.
Technische Highlights des elektrischen M3
Die elektrische Variante wird auf der neuen Architektur der Neuen Klasse aufbauen und mit einem Vier-Motoren-Antrieb (Quad-Motor) ausgestattet sein. Dies ermöglicht eine präzise Drehmomentverteilung direkt an jedem einzelnen Rad. Die Systemleistung soll Schätzungen zufolge an die 1-Megawatt-Marke (rund 1.000 PS) heranreichen, während der Akku mit mehr als 100 kWh Kapazität auch für den Rennstreckeneinsatz optimiert ist.
| Eigenschaft | BMW M3 Elektro (ZA0) | BMW M3 Verbrenner (G84) |
|---|---|---|
| Plattform | Neue Klasse | Evolution der CLAR-Plattform |
| Antrieb | Quad-Motor (Allrad) | Reihensechszylinder + Mild-Hybrid |
| Leistung | bis zu 1.000 PS | Über 530 PS (Competition) |
| Preisniveau (ca.) | ab ca. 100.000 Euro | ab ca. 107.600 Euro |
Preisparität als Schlüssel zur Akzeptanz
Laut Sylvia Neubauer, Vertriebschefin bei BMW M, sollen die Benzin- und Elektro-Varianten preislich in derselben Liga („in the same ballpark“) spielen. BMW möchte dem Kunden die freie Wahl des Antriebs lassen, ohne ihn durch unverhältnismäßige Preisaufschläge zu benachteiligen. Die M-Division ist zuversichtlich, dass Probefahrten die Skeptiker überzeugen werden – unterstützt durch ein authentisches und eigens für die Neue Klasse komponiertes Sound-Erlebnis im Innenraum.
"Wenn wir über den BMW M3 sprechen, ist es der M3, egal mit welchem Antrieb. Die Fahrerfahrung muss echt sein, und Sie entscheiden, ob Sie Elektro oder Verbrenner wollen." – Sylvia Neubauer, Vertriebschefin BMW M.



