BMW an der Spitze: Wie Technologieoffenheit zum E-Auto-Erfolg führt
Lange Zeit galt BMW-Chef Oliver Zipse als Mahner, der davor warnte, die Automobilindustrie zu früh auf rein elektrische Antriebe festzulegen. Doch die Zahlen im Jahr 2026 sprechen eine ganz andere Sprache: Der bayerische Hersteller verkauft mehr Elektroautos als die deutsche Konkurrenz und beweist, dass strategisches Timing und Technologieoffenheit Hand in Hand gehen können. Ab Mai 2026 wird diese Transformation von Milan Nedeljković weitergeführt, der den Vorstandsvorsitz übernimmt.
Die Neue Klasse: Zukunftsweisende Technik
Mit der „Neuen Klasse“ investiert BMW über 10 Milliarden Euro in die größte Modelloffensive der Unternehmensgeschichte. Die neue Architektur verspricht nicht nur eine deutlich gesteigerte Ladeleistung, sondern auch eine Reichweite von bis zu 900 Kilometern, die durch die Verfügbarkeit neuer Batterietechnologien ermöglicht wird. Die Serienproduktion des neuen i3 startet im August 2026 im Münchner Stammwerk.
Modelloffensive im Überblick
| Modell / Generation | Besonderheit / Leistung | Marktstart |
|---|---|---|
| BMW i3 (Neue Klasse) | Zweite Generation der Neuen Klasse (München) | Herbst 2026 |
| BMW iX3 Long Wheelbase | Speziell für den chinesischen Markt (800V-Technik) | Frühjahr 2026 |
| 7er Limousine (Neue Klasse) | Elektrische Oberklasse auf der Auto China 2026 | 2026 |
Der chinesische Markt und die Zukunft der Mobilität
Trotz des Erfolgs im Heimatmarkt hat BMW, wie alle westlichen Hersteller, mit Gegenwind in China zu kämpfen. Um die Position zu stärken, setzt der Konzern auf eine verstärkte Lokalisierung der digitalen Services und der Software-Architektur, um die lokale Kundschaft zielgerichtet anzusprechen.
"Alles auf eine Karte zu setzen, ist hochriskant. Entscheidend sind das richtige Timing und die richtigen Produkte." – Oliver Zipse, scheidender Vorstandsvorsitzender der BMW AG.



