Laden beim Wocheneinkauf: Eliso und Famila bringen High-Power-Charging in den Norden
Elektromobilität wird zum unkomplizierten Alltagsbegleiter: Der Ladeinfrastruktur-Spezialist Eliso, eine Tochter von Vinci Concessions, hat eine Kooperation mit der Einzelhandelskette Famila-Nordost gestartet. Im Rahmen des staatlich geförderten Deutschlandnetzes entstehen an sechs Standorten insgesamt 44 neue Schnellladepunkte. Ziel ist es, leistungsstarke Ladeoptionen direkt dorthin zu bringen, wo die Menschen ihre täglichen Erledigungen machen.
Den Auftakt macht die Filiale in Celle, direkt an der B3. Hier stehen ab sofort acht Ladepunkte zur Verfügung. Zum Einsatz kommen die hochmodernen Hypercharger HYC400 von Alpitronic. Im Parallelbetrieb garantieren sie die im Deutschlandnetz festgeschriebenen 200 kW pro Fahrzeug. Wer alleine lädt, kann sogar die volle Power von bis zu 400 kW nutzen – ideal für moderne E-Autos mit 800-Volt-Architektur.
Die neuen Standorte im Überblick
Die Partnerschaft konzentriert sich auf Norddeutschland, wo Famila-Nordost über 90 Warenhäuser betreibt. Neben dem bereits aktiven Standort in Celle stehen fünf weitere Standorte kurz vor der Fertigstellung oder sind bereits in Planung.
| Standort | Region | Highlight |
|---|---|---|
| Celle | Niedersachsen | Direkte B3-Anbindung, bereits in Betrieb |
| Stade | Niedersachsen | Wichtiger Knotenpunkt im Elbe-Weser-Dreieck |
| Buchholz i. d. Nordheide | Niedersachsen | Strategische Lage südlich von Hamburg |
| Bergen auf Rügen | Mecklenburg-Vorpommern | Erster HPC-Hub für Urlauber auf der Insel |
| Ribnitz-Damgarten | Mecklenburg-Vorpommern | Versorgung der Küstenregion |
| Teterow | Mecklenburg-Vorpommern | Erschließung der Mecklenburgischen Schweiz |
Einfaches Bezahlen und attraktive Tarife
Ein Kernaspekt des Deutschlandnetzes ist die Nutzerfreundlichkeit. Die Eliso-Säulen verfügen über integrierte Kreditkartenterminals, die kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone ermöglichen. Für Gelegenheitslader ohne festen Vertrag bietet Eliso einen attraktiven Ad-hoc-Ladetarif von 0,49 Euro pro kWh an. Ein integriertes Kabelmanagement sorgt zudem dafür, dass das Hantieren mit den schweren Ladekabeln so komfortabel wie möglich gelingt.
„Unser Anspruch ist es, Schnellladeinfrastruktur dorthin zu bringen, wo Menschen ihren Alltag leben. Mit Famila gewinnen wir einen Partner, der tief in Norddeutschland verwurzelt ist und verdichten das Netz genau dort, wo es gebraucht wird.“ – Niels Christ, CEO von Eliso.
Hintergrund: Eliso und das Deutschlandnetz
Eliso agiert als Teil von Vinci Concessions, die unter dem Namen „Via Deutschlandnetz“ den Zuschlag für drei Regionallose erhalten haben. Insgesamt umfasst dieser Auftrag 110 Standorte mit über 800 Ladepunkten bundesweit. Die ersten Parks gingen bereits im Mai 2025 ans Netz. Die Kooperation mit Famila unterstreicht den Trend, dass der Einzelhandel zum wichtigen Ankerpunkt für die nationale Ladeinfrastruktur wird.



