ElektroQuatsch
Podcast
Videos
News
Alle NewsTrending
Marken
AcuraAudiBMWBYDBentleyBugattiCadillacCupraDS AutomobilesDaciaDodgeFerrariFiatFordGMCHondaHyundaiJaguarJeepKiaLamborghiniLand RoverLeapmotorLexusLotusLucidMGMaseratiMaxusMazdaMercedesNIONissanOpelPeugeotPolestarPorscheRenaultRivianRolls RoyceSeatSkodaStellantisSubaruSuzukiTeslaToyotaVWVinFastVolvoXiaomiXpengZeekr
Deals
Elektroautosneu
ÜbersichtVergleichRangliste

Zulassungen

DeutschlandModelleModell VergleichHerstellerHersteller Vergleich
Rechnerneu
StromkostenrechnerE-Auto-Prämie 2026Elektro vs. VerbrennerDienstwagen-Rechner
Über uns
HomeNewsRechnerSuchePodcast
ElektroQuatsch

Dein Blog für Elektromobilität. News, Tests und Analysen zu Tesla, VW, BMW, Mercedes und mehr.

Podcast

  • Keine Artikel gefunden

Videos

  • Keine Artikel gefunden

Folge uns

  • YouTube
  • Spotify
  • Apple Podcast
  • Amazon
  • Podcast.de
  • Instagram von Nico
  • Tageszusammenfassungen
  • Impressum
  • Datenschutz

Unsere Shops:SHOP4TESLA|SHOP4EV— mit Code ELEKTROQUATSCH sparen.

© 2026 ElektroQuatsch. Alle Rechte vorbehalten.

StartseiteLadeinfrastruktur
LadeinfrastrukturPolitik & Wirtschaft

Ionity-Chef rechnet mit Politik ab: „Verwirrende Signale“ bremsen E-Auto-Markt

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

24. März 2026·3 Min. Lesezeit
Ionity-Chef rechnet mit Politik ab: „Verwirrende Signale“ bremsen E-Auto-Markt

Ionity-CEO Jeroen van Tilburg kritisiert die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz sowie den VDA scharf für ihre unklare Haltung zur Antriebswende. Trotz verunsicherter Märkte investiert der Ladesäulen-Riese massiv in urbane Schnellladestationen und Megawatt-Technologie, um das Laden in unter acht Minuten Realität werden zu lassen.

Klartext von Ionity: Stimmungskiller in Berlin und beim VDA

Jeroen van Tilburg, CEO des europäischen Schnellladenetz-Marktführers Ionity, findet deutliche Worte für die aktuelle Lage der Elektromobilität in Deutschland. In einem Interview mit dem Tagesspiegel kritisierte er die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) sowie den Verband der Automobilindustrie (VDA) für "verwirrende Signale". Diese mangelnde Klarheit bei der Antriebstechnologie der Zukunft verunsichere sowohl Investoren als auch Verbraucher – eine laut van Tilburg "gefährliche Mischung".

Die Konsequenz aus der Unzufriedenheit mit der Lobby-Arbeit: Ionity ist aus dem VDA ausgetreten. Der Ladesäulenbetreiber sieht seine Interessen nun besser im Verband E-Mobility Deutschland vertreten. Laut van Tilburg liegt das Problem nicht an der Technik oder der Ladeinfrastruktur, sondern an der politisch befeuerten, verhaltenen Stimmung im Land.

Zufriedene Fahrer und der Kosten-Check

Trotz der lautstarken Debatten um das Verbrenner-Aus zeichnet der Ionity-Chef ein positives Bild der Praxis: Ganze 92 Prozent der Elektroautofahrer seien mit ihrer Entscheidung zufrieden. Er plädiert dafür, die Erzählung zu ändern: E-Autos fahren schlicht besser und sind bei den Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) oft schon heute günstiger als Diesel oder Benziner.

Besonders für Flottenbetreiber, Taxis und Lkw sieht van Tilburg einen schnellen Marktwandel voraus, sobald die Kostenvorteile flächendeckend erkannt werden. Seine Warnung an die heimische Industrie ist deutlich: "Sollten die deutschen Autohersteller nicht mitziehen, müssen sie den chinesischen Anbietern das Feld überlassen."

Wirtschaftlichkeit: 70 Prozent der Schnelllader noch unprofitabel

Die aktuelle Auslastung der Ladesäulen in Deutschland liegt bei lediglich 15 Prozent – zu wenig, um die hohen Fixkosten effizient zu verteilen. Europaweit arbeiten derzeit etwa 70 Prozent der Schnelllader unprofitabel. Dennoch blickt Ionity optimistisch in die Zukunft: Das operative Ergebnis (EBITDA) ist seit drei Jahren positiv, und ein Gesamtergebnis in den schwarzen Zahlen wird innerhalb der nächsten Jahre erwartet.

Ionity Strategie-Check Ziel bis 2030 / Status Quo
Investitionsvolumen ca. 600 Millionen Euro
Geplante Ladepunkte 13.000 Einheiten
Neuer Fokus Urbaner Raum (Einkaufszentren, Taxis)
Megawatt-Laden bis zu 600 kW pro Ladepunkt

Die Zukunft: 300 Kilometer Reichweite in 8 Minuten

Ionity setzt technologisch neue Maßstäbe und integriert das Megawattladen in sein Netzwerk. Mit der HYC 1000 Säule von Alpitronic können kompatible Fahrzeuge mit bis zu 600 kW laden. Das bedeutet: 300 Kilometer zusätzliche Reichweite in unter acht Minuten. Während die ersten Pilotstandorte in Frankreich stehen, folgt in Kürze der erste deutsche Megawatt-Standort im westfälischen Werne.

Neben den Autobahnen rückt nun der urbane Raum in den Fokus. Ionity will Schnellladen dort ermöglichen, wo Menschen ohne eigene Wallbox leben – etwa beim wöchentlichen Einkauf oder für Fahrdienstleister wie Uber. "Die Zukunft ist um die Ecke", so van Tilburg.

"Es ist nicht die Infrastruktur, die bremst. Es ist die verhaltene Stimmung, die durch politische Erzählungen befeuert wird. Wir müssen wieder über den Fahrspaß und die überlegene Effizienz sprechen."

Real-World-Impact: Was das für dich bedeutet

Für dich als Nutzer bedeutet die Ionity-Strategie vor allem mehr Komfort in der Stadt. Die Zeiten, in denen man nur an der Autobahn schnellladen konnte, neigen sich dem Ende zu. Wenn die 600-kW-Säulen flächendeckend kommen, wird das Laden nicht mehr länger dauern als ein herkömmlicher Tankvorgang – vorausgesetzt, dein Auto kann diese gewaltigen Ströme auch verarbeiten.

SHOP4EV

Du suchst Zubehör für dein Elektroauto? Mit Code ELEKTROQUATSCH gibt's den größtmöglichen Rabatt (auch bei Shop4Tesla).

Zum Shop

Artikel teilen

Gefällt dir ElektroQuatsch?Als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Weitere Artikel

Alle News
Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord
TeslaTechnik & Software

Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord

Tesla holt mit Gary Jiang einen erfahrenen Halbleiter-Manager an Bord – und setzt damit ein erstes deutliches Personal-Signal rund um die „Terafab“. Auch wenn Tesla dazu keine Details veröffentlicht, deutet der Schritt auf mehr Eigenkompetenz bei Chips und Fertigungstechnologien hin.

3. Juli 2026
E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen
Ladeinfrastruktur

Bleib auf dem Laufenden

Erhalte die neuesten Artikel direkt in dein Postfach. Kein Spam, nur ElektroQuatsch.

Jeden Tag die neuesten Artikel kompakt zusammengefasst.

Kommentare

Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Politik & Wirtschaft

E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen

In Deutschland entsteht ein neuer Schub für den elektrischen Schwerlastverkehr: Entlang der Autobahnen sollen 195 Ladepunkte an 24 Standorten aufgebaut werden. Im Fokus stehen Megawatt-Lader (MCS) für schnelle Fernverkehr-Stopps sowie ergänzende CCS-Punkte für planbare Standzeiten.

3. Juli 2026
Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch
AutomarkenPolitik & Wirtschaft

Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch

Der neue Slate E-Pickup startet als radikal einfacher Stromer zu einem Kampfpreis – mit Kurbeln statt Komfort-Overkill. Gleichzeitig kann man sich mit Zubehör, Wraps und dem SUV-Kit schnell aus der „Budget“-Zone herauskonfigurieren. Wir zeigen, welche Extras wirklich sinnvoll sind und wo der Preis Richtung 40.000 € kippt.

3. Juli 2026
Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord
TeslaTechnik & Software

Tesla Terafab: Halbleiter-Veteran Gary Jiang an Bord

Tesla holt mit Gary Jiang einen erfahrenen Halbleiter-Manager an Bord – und setzt damit ein erstes deutliches Personal-Signal rund um die „Terafab“. Auch wenn Tesla dazu keine Details veröffentlicht, deutet der Schritt auf mehr Eigenkompetenz bei Chips und Fertigungstechnologien hin.

3. Juli 2026
E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen
LadeinfrastrukturPolitik & Wirtschaft

E-Lkw-Ladenetz: 195 Ladepunkte an Autobahnen kommen

In Deutschland entsteht ein neuer Schub für den elektrischen Schwerlastverkehr: Entlang der Autobahnen sollen 195 Ladepunkte an 24 Standorten aufgebaut werden. Im Fokus stehen Megawatt-Lader (MCS) für schnelle Fernverkehr-Stopps sowie ergänzende CCS-Punkte für planbare Standzeiten.

3. Juli 2026
Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch
AutomarkenPolitik & Wirtschaft

Slate E-Pickup: 25.000 € Basis, aber Extras treiben Preis hoch

Der neue Slate E-Pickup startet als radikal einfacher Stromer zu einem Kampfpreis – mit Kurbeln statt Komfort-Overkill. Gleichzeitig kann man sich mit Zubehör, Wraps und dem SUV-Kit schnell aus der „Budget“-Zone herauskonfigurieren. Wir zeigen, welche Extras wirklich sinnvoll sind und wo der Preis Richtung 40.000 € kippt.

3. Juli 2026