Tesla Basecharger: Die „Heimladestation“ für E-Lkw
Im Rahmen des „Semi Charging for Business“-Programms erweitert Tesla sein Infrastruktur-Portfolio. Neben dem schnellen 1,2-Megawatt-Megacharger gibt es jetzt den Basecharger. Der Lader liefert 125 kW Leistung und richtet sich an Flottenbetreiber, die ihre schweren Nutzfahrzeuge über Nacht oder während längerer Standzeiten im Depot preisgünstig laden möchten.
Integrierte Technik ohne externes Power Cabinet
Das Besondere an dem neuen Charger: Im Gegensatz zu bisherigen Superchargern oder dem Megacharger benötigt der Basecharger keine externen Gleichstrom-Schränke. Die AC/DC-Wandlung erfolgt direkt im Turm, was die Installation auf Betriebshöfen erheblich vereinfacht. Zudem lassen sich bis zu drei Einheiten an einem gemeinsamen Leistungsschutzschalter (Breaker) in Reihe schalten.
Technische Daten im Vergleich
| Eigenschaft | Tesla Basecharger | Tesla Megacharger |
|---|---|---|
| Maximale Ladeleistung | 125 kW | 1.200 kW (1,2 MW) |
| Ausgangsspannung | 180 bis 1.000 V | 180 bis 1.000 V |
| Kabelreichweite | 6,0 Meter | 3,0 Meter |
| Systemstandard | MCS (Megawatt Charging System 3.2) | MCS |
| Preis (Set mit 2 Stück) | ab ca. 40.000 $ | 188.000 $ |
Flexibilität für die Speditionswelt
Mit einem Preis ab 20.000 Dollar pro Stück (Mindestabnahme zwei Stationen) bietet das System eine kosteneffiziente Alternative zur Megawatt-Infrastruktur. Durch das sechs Meter lange Ladekabel haben Betreiber zudem deutlich mehr Flexibilität bei der Aufstellung auf dem Parkplatz. Die Auslieferungen des nach den Standards ISO 15118-2 und OCPI operierenden Geräts sollen Anfang 2027 starten.
"Der Basecharger füllt eine wichtige Lücke. Nicht jede Ladesituation benötigt 1,2 MW Leistung; LKWs, die über Nacht im Depot stehen, können langsam und deutlich kostengünstiger geladen werden."



