Ford Puma Gen-E: Technisches Upgrade für den Elektro-Bestseller
Der Ford Puma ist das unangefochtene Zugpferd der Kölner in Europa. Um diesen Status auch in der elektrischen Ära zu zementieren, schickt Ford den Puma Gen-E mit einer kräftigen Modellpflege ins Jahr 2026. Das Update adressiert die zwei wichtigsten Punkte moderner Elektromobilität: Effizienz auf der Langstrecke und intelligenter Komfort durch automatisierte Assistenzsysteme.
Das optische Erscheinungsbild bleibt weitgehend unangetastet, wird jedoch durch frische Lackierungen wie "Cactus Grey" und das markante "Electric Yellow" ergänzt. Die eigentliche Revolution findet jedoch unter dem Blech statt. Mit einer modifizierten Batteriekonstruktion hebt Ford die WLTP-Reichweite um gut 40 Kilometer an und knackt damit erstmals die psychologisch wichtige 400-Kilometer-Marke in diesem Segment.
Mehr Ausdauer: Die neue Batterie-Konfiguration
Durch eine Optimierung der nutzbaren Kapazität des NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Kobalt) auf nun 46,8 kWh netto steigert Ford die Vielseitigkeit des Puma Gen-E erheblich. Während das Vorgängermodell bei 376 Kilometern die Segel streichen musste, ermöglicht das Modelljahr 2026 nun bis zu 417 Kilometer ohne Ladestopp. Besonders im Stadtverkehr spielt der Gen-E seine Trümpfe aus und verspricht dort sogar Reichweiten von über 550 Kilometern.
| Technische Daten | Puma Gen-E (Modell 2026) | Puma Gen-E (Vorgänger) |
|---|---|---|
| Batteriekapazität (netto) | 46,8 kWh | 43,0 kWh |
| Max. Reichweite (WLTP) | 417 km | 376 km |
| Leistung | 124 kW (168 PS) | 124 kW (168 PS) |
| Ladezeit (10–80% DC) | ca. 26 min | ca. 23 min |
Trotz der größeren Batterie bleibt die Ladeleistung bei stabilen 100 kW am Schnelllader. Das bedeutet in der Praxis, dass in knapp 26 Minuten genügend Energie für die nächste Etappe nachgeladen werden kann.
Premiere in der Kompaktklasse: BlueCruise "Hands-off"
Das absolute Highlight des neuen Modelljahres ist jedoch die Integration von Ford BlueCruise. Was bisher dem Mustang Mach-E vorbehalten war, hält nun Einzug in den Puma. Auf über 135.000 Autobahn-Kilometern in Europa – den sogenannten "Blue Zones" – erlaubt das System das Fahren ohne Hände am Lenkrad.
"BlueCruise markiert einen Meilenstein für Ford in Europa. Wir machen Technologie aus der Oberklasse für ein breiteres Publikum zugänglich und erschwinglich."
Dabei überwacht eine Infrarotkamera im Cockpit permanent die Aufmerksamkeit des Fahrers. Solange der Blick auf der Straße bleibt, übernimmt der Puma die Längs- und Querführung komplett autonom. Ford bietet hierbei maximale Flexibilität: Kunden können das System entweder dauerhaft aktivieren oder über ein Abo-Modell nur für bestimmte Zeiträume, wie den Sommerurlaub, buchen.
Preise und Verfügbarkeit
Der Ford Puma Gen-E des neuen Modelljahrs ist ab sofort bestellbar. Der Einstiegspreis für die Basisvariante liegt bei rund 36.900 Euro. Besonders attraktiv für Technik-Fans ist die neue "BlueCruise Edition". Diese kommt serienmäßig in der Exklusiv-Lackierung "Vapor Blue", schwarzen 18-Zoll-Felgen und – wie der Name sagt – inklusive der dauerhaften Freischaltung des BlueCruise-Systems, womit keine monatlichen Abo-Gebühren für den Erstbesitzer anfallen.
Im Innenraum sorgt das aufgefrischte Infotainment für Abwechslung. Dank Premium-Konnektivität stehen nun auch Streaming-Dienste und sogar Karaoke-Apps zur Verfügung, um Ladepausen kurzweiliger zu gestalten. Mit der erhaltenen 574 Liter fassenden "Megabox" unter dem Kofferraumboden bleibt der Puma Gen-E zudem der Lademeister seiner Klasse.



