Urbaner Lastenträger: Der neue Ford Transit City kommt
Ford Pro bringt Ende 2026 Bewegung in das Segment der kompakten Nutzfahrzeuge. Mit dem Transit City schließt der Hersteller die Lücke für Dienstleister und Kurierdienste, die primär in emissionsbeschränkten Innenstädten operieren. Der rein elektrische Fronttriebler wird in zwei Kastenwagen-Längen (L1H1 und L2H2) sowie erstmals in diesem Segment als flexibles Fahrgestell für individuelle Aufbauten angeboten.
Das Konzept ist radikal auf Effizienz getrimmt: Ford setzt auf eine 56-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), die nicht nur langlebiger als herkömmliche NMC-Akkus ist, sondern mit 254 Kilometern Reichweite (WLTP) auch das Doppelte des durchschnittlichen Tagesbedarfs im urbanen Sektor abdeckt.
Ladekapazität und Performance
Trotz kompakter Abmessungen geizt der Transit City nicht mit inneren Werten. Die größere L2H2-Variante schluckt bis zu acht Kubikmeter Ladung und bietet Platz für drei Euro-Paletten. Mit einer maximalen Nutzlast von 1.275 Kilogramm positioniert sich der kleine Transit als echtes Arbeitstier. Dank einer DC-Ladeleistung von 87 kW ist der Akku in nur 33 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt – ideal für die Mittagspause zwischen zwei Liefertouren.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Leistung | 110 kW (150 PS) |
| Batterie (Netto) | 56 kWh (LFP-Technologie) |
| Reichweite (WLTP) | Bis zu 254 km |
| Max. Nutzlast | 1.085 kg (L1H1) bis 1.275 kg (L2H2) |
| Ladezeit (10-80% DC) | 33 Minuten (87 kW) |
Entwickelt für den harten Kurier-Alltag
Besonderes Augenmerk legte Ford auf die Ergonomie für Zustellfahrer, die statistisch gesehen bis zu 200 Mal pro Tag ein- und aussteigen. Ein schlüsselloses Startsystem, Sitzheizung und ein moderner 12-Zoll-Touchscreen gehören ebenso zur Serienausstattung wie das One-Pedal-Drive-System, das im Stop-and-Go-Verkehr nicht nur die Bremsen schont, sondern auch die Reichweite durch Rekuperation optimiert.
"Wir haben den Transit City auf das Wesentliche reduziert, um Gewerbekunden ein Werkzeug an die Hand zu geben, das bei den Betriebskosten punktet und gleichzeitig die Umwelt schont." – Simon Robinson, Leitender Ingenieur.
Garantie und Wartung: Fokus auf Kostenkontrolle
Für Flottenbetreiber ist die Zuverlässigkeit entscheidend. Ford simuliert in seinem Testprogramm eine Laufleistung von 240.000 Kilometern unter Extrembedingungen. Durch den Wegfall klassischer Verschleißteile eines Diesels prognostiziert Ford Pro eine Senkung der Wartungskosten um stolze 40 Prozent. Abgerundet wird das Paket durch eine achtjährige Garantie auf die Hochvolt-Komponenten (bis 160.000 km) und verlängerte Service-Intervalle von zwei Jahren oder 40.000 Kilometern.



