Das Zeitalter der fahrerlosen Mobilität skaliert in atemberaubendem Tempo. Waymo, der unangefochtene Marktführer im Bereich autonomes Fahren, hat diese Woche seine Expansion in zwei weitere US-Metropolen bestätigt. Mit über 400.000 Fahrten pro Woche und einer frisch abgeschlossenen 16-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde setzt das Unternehmen nun zur weltweiten Eroberung an.
Sacramento: Die Lernphase hat begonnen
In Kaliforniens Hauptstadt Sacramento fackelt Waymo nicht lange. Bereits diese Woche rollte eine Flotte der vollelektrischen Jaguar I-PACE ein. In der ersten Phase werden die Fahrzeuge noch manuell von Menschen gesteuert. Der Grund: Die KI, der sogenannte „Waymo Driver“, muss die spezifischen lokalen Gegebenheiten – von den baumgesäumten Alleen bis zum dichten Innenstadtverkehr – erst in einer hochauflösenden 3D-Karte erfassen.
Boston: Winter-Test und Gesetzes-Hürden
Boston gilt unter Experten als eine der schwierigsten Städte für autonomes Fahren. Enge Gassen, historische Kopfsteinpflaster-Straßen und das unberechenbare Wetter stellen die Sensoren vor enorme Herausforderungen. Waymo nutzt hier bereits seine 6. Hardware-Generation, die speziell für den Einsatz in Schnee und Eis validiert wurde.
Allerdings gibt es einen Haken: Bevor Bostoner per App ein fahrerloses Taxi rufen können, muss der Bundesstaat Massachusetts die rechtlichen Rahmenbedingungen für vollautonome Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer erst noch finalisieren. Waymo arbeitet hierfür bereits eng mit den lokalen Behörden zusammen.
Waymo in Zahlen: Der Vorsprung auf Tesla & Co.
Während Konkurrenten wie Tesla noch an der Perfektionierung ihrer Systeme arbeiten, liefert Waymo bereits messbare Ergebnisse:
| Kennzahl | Stand Februar 2026 |
|---|---|
| Absolvierte Fahrten | Über 20 Millionen (lifetime) |
| Wöchentliche Fahrten | Ca. 400.000 |
| Flottengröße | Ca. 2.500 Fahrzeuge (steigend) |
| Ziel 2026 | 1 Million Fahrten pro Woche |
Globale Roadmap: London und Tokio im Visier
Die Expansion hört nicht an den US-Grenzen auf. Waymo hat bestätigt, dass noch im Jahr 2026 der Sprung über den Großen Teich gewagt wird. London steht als erster europäischer Standort fest (in Kooperation mit dem Flottenpartner Moove). Auch in Tokio laufen bereits manuelle Testfahrten, um die Software an den Linksverkehr und die komplexe japanische Beschilderung anzupassen.
„Unsere Daten zeigen, dass wir bereits jetzt statistisch fünfmal seltener in Unfälle mit Verletzungsfolge verwickelt sind als menschliche Fahrer. 2026 wird das Jahr, in dem Robotaxis vom Tech-Experiment zum echten öffentlichen Nahverkehr werden.“ – Waymo Statement.
Fazit von Elektroquatsch
Waymo zeigt eindrucksvoll, dass autonomes Fahren kein Zukunftsszenario mehr ist, sondern ein skalierbares Geschäftsmodell. Mit der Expansion nach Boston stellt sich das Unternehmen den schwierigsten klimatischen Bedingungen der USA. Wenn Waymo beweist, dass ihre KI auch im Bostoner Schneesturm sicher navigiert, gibt es kaum noch Argumente gegen eine weltweite Zulassung. Wir halten euch auf dem Laufenden, wann der erste Waymo-Jaguar in Europa gesichtet wird!




