Bei Tesla dreht sich heute vieles um Software und Autonomie: Mit dem Tesla App Update 4.55.7 wandern praktische Komfortfunktionen aufs Handy – inklusive Remote-Formatierung des Dashcam-USB-Sticks und einem neuen „Creations“-Hub fürs Teilen von Photobooth- und Sketchpad-Werken. Deutlich größer ist der politische und regulatorische Hebel beim Autopiloten: Die RDW-Typgenehmigung für FSD Supervised in Europa gilt als Türöffner für einen EU-weiten Rollout, während Spanien mit fehlerfreien Flottentests glänzt und Italien den Prozess per Petition beschleunigen will. Passend dazu ordnet der NHTSA-Crash-Report 2026 zu Tesla, Waymo und Zoox die Unfalldaten autonomer Systeme ein – mit viel Aufmerksamkeit für Transparenzfragen und die schiere Datenmenge großer Flotten.
Bei den Herstellern gibt’s heute gleich mehrere Richtungsentscheidungen: Renault bringt mit dem Renault 4 E-Tech „Plein Sud“ Open-Air-Feeling zurück und spendiert der R4-Reihe obendrein Technik-Updates, die auch beim Laden in der Kälte helfen sollen. Gleichzeitig startet Renault in Deutschland mit „Renative“ als neue Reparatur- und Kreislaufmarke – mit wiederaufbereiteten Teilen und Reparaturangeboten, die Kosten und Ressourcen sparen sollen. Mercedes dagegen sorgt für lange Gesichter bei Kombi-Fans, denn die elektrische C-Klasse kommt vorerst nicht als T-Modell, während Smart auf der Auto China den Stadtflitzer-Geist wiederbelebt: Das Smart Concept #2 soll als moderner Elektro-Zweisitzer den Fortwo beerben und ab Ende 2026 in die Innenstädte zurückrollen.
Und aus der Akku-Ecke kommt ein echter Paukenschlag: CATL zeigt mit dem Shenxing Gen 3, wie weit LFP inzwischen ist – mit 10C-Laderate und einer 10–80%-Ladung in 3:44 Minuten, was die Messlatte fürs Schnellladen wieder ein ganzes Stück höher legt.