Heute gibt’s reichlich Bewegung im Konzern- und Modellkarussell: Bei VW kommt gleich doppelt Dynamik rein – einmal strategisch, weil Volkswagen mit fast 6 Milliarden Dollar zum größten Rivian-Aktionär aufsteigt und sich damit Rivians Software-Architektur für kommende Modelle sichern will, und einmal finanziell, denn VWs E-Autos kratzen schon an 80 Prozent der Verbrenner-Marge, auch wenn die große Kostenbremse erst mit SSP gegen Ende des Jahrzehnts erwartet wird. Parallel wird’s politisch greifbar: die neue E-Auto-Kaufprämie 2026 ist beschlossen und gilt rückwirkend, je nach Einkommen und Familie sind für Privatkäufer 1.500 bis 6.000 Euro drin.
Auch bei den Herstellern geht’s munter weiter: Audi richtet die Heimatbasis neu aus – Ingolstadt wird für den A2 e-tron umgebaut, während der Q2 ausläuft und die Verbundfertigung mit Ungarn die Transformation beschleunigen soll. Toyota zielt derweil auf Familien und Platzfans: der bZ4X Touring wächst zum Raumwunder, bringt bis zu 380 PS und soll bis zu 591 Kilometer schaffen. Nissan poliert seinen Stromer nach: der Ariya (Modelljahr 2026) bekommt Facelift, Google-Integration und V2L – plus Feinschliff bei Fahrwerk und Laden. Und Mercedes legt beim Reichweiten-Poker nach, denn für die elektrische C‑Klasse sind 800 Kilometer Reichweite bestätigt, mit einem besonders effizienten RWD-Einstiegsmodell als Ansage an die Konkurrenz.
Aus den USA kommen zwei sehr unterschiedliche Signale: Im Luxussegment meldet Cadillac über 100.000 verkaufte E-Autos – und besonders pikant: Rund drei Viertel der Käufer sollen von anderen Marken abgewandert sein. Tesla liefert derweil sowohl fürs Auge als auch fürs schwere Gerät Neuigkeiten: Model 3 und Model Y bekommen in Nordamerika neue Blautöne, während im Nutzfahrzeugbereich offizielle Semi-Akku-Specs bis 822 kWh aufgetaucht sind – inklusive Ansage mit 1,2-Megawatt-Ladeleistung für die Logistik.
Und weil Elektromobilität nicht immer brav und sparsam sein muss, gibt’s noch den großen Hybrid-Knall: Lamborghini setzt mit dem Fenomeno Roadster auf 1080 PS Systemleistung, limitiert auf 15 Stück – V12-Emotionen trifft Hightech, Preis jenseits von drei Millionen. Zum Schluss der Deal des Tages: Wer günstig elektrisch durch die City rollen will, findet im eSchwalbe-Leasing für 39 Euro im Monat einen ziemlich aggressiven Einstieg, inklusive Lieferung und ab 15 Jahren fahrbar.