Modelljahr 2027: Škoda rollt Elroq und Enyaq Updates aus
Škoda festigt seine Position am Elektro-Markt und öffnet die Bestellbücher für die überarbeiteten Versionen des Elroq und Enyaq. Nach einem extrem erfolgreichen Jahr 2025, in dem beide Modelle zu den Top-Sellern in Europa gehörten, liefert der tschechische Hersteller nun technische Upgrades und eine neue Struktur bei den Ausstattungslinien nach.
Rückkehr der 60er-Variante und neue Linien
Eine wichtige Nachricht für preisbewusste Käufer: Die 60er-Batterievariante kehrt zurück. Sowohl der Elroq als auch der Enyaq sind damit wieder ab einer Leistung von 140 kW (190 PS) erhältlich. Bei den Ausstattungen orientiert sich Škoda nun an seinem restlichen Portfolio und führt die Linien "Essence" und "Selection" ein, die die bisherige Struktur ersetzen und mehr Übersichtlichkeit bieten sollen.
| Modell | Variante | Leistung | Einstiegspreis |
|---|---|---|---|
| Škoda Elroq | Essence 60 | 140 kW (190 PS) | 37.390 € |
| Škoda Enyaq | Essence 60 | 140 kW (190 PS) | 42.990 € |
| Škoda Elroq | Selection 85x | 220 kW (299 PS) | 48.690 € |
| Škoda Enyaq | Selection 85x | 220 kW (299 PS) | 53.250 € |
Technik-Upgrade: Android-Infotainment und V2H
Im Innenraum hat sich einiges getan. Das Infotainment-System basiert nun auf Android und soll deutlich flüssiger laufen. Ein echtes Highlight für Tech-Fans ist die Einführung von bidirektionalem Laden (Vehicle-to-Home, V2H) sowie die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L). Damit lassen sich externe Geräte wie E-Bikes direkt am Auto laden oder das Fahrzeug als Pufferspeicher für das Eigenheim nutzen.
"Mit der Modellpflege reagiert Škoda auf Kundenwünsche: Ein zusätzlicher Frunk unter der Fronthaube sorgt für praktischen Stauraum, während One-Pedal-Driving das elektrische Fahren noch intuitiver macht."
Massiver Zuwachs bei der Anhängelast
Besonders Camper und Pferdebesitzer dürften aufhorchen. Škoda hat die Anhängelasten bei fast allen Varianten drastisch erhöht. Der Enyaq 85 darf nun bis zu 2.000 kg ziehen – das ist eine Verdopplung zum Vorgänger. Die RS-Modelle legen ebenfalls zu und markieren mit 2.200 kg die Spitze im Portfolio. Damit werden die tschechischen Stromer zu ernsthaften Arbeitstieren im Alltag.
Ausblick: Škoda auf dem Weg an die Spitze
Die Produktion läuft bereits auf Hochtouren, nicht nur in den Stammwerken in Tschechien und der Slowakei, sondern auch in Wachstumsmärkten wie Vietnam und Indien. Mit einem Marktanteil von fast 8 % in Deutschland (Stand 2025) unterstreicht Škoda seinen Anspruch, bis Ende des Jahrzehnts eine der drei absatzstärksten Marken in Europa zu werden.



