Skoda schickt seinen kleinsten Elektro-SUV in den Endspurt: Neue Erlkönigfotos aus der skandinavischen Kälte zeigen den Skoda Epiq fast ungetarnt in schwarzer Lackierung. Mit einem Startpreis von rund 25.000 Euro und einem Kofferraum, der selbst größere Klassen schlägt, positioniert sich der Tscheche als das wohl praktischste Einstiegs-Elektroauto des Jahres 2026.
Design: Modern Solid in der Kälteprüfung
Die aktuellen Aufnahmen aus Nordschweden bestätigen: Skoda bleibt der Designstudie von 2025 treu. Gut erkennbar sind die charakteristischen, t-förmigen LED-Tagfahrleuchten und die markante Vertiefung in der Fronthaube, die wir bereits vom Elroq kennen. Besonders auffällig beim schwarzen Erlkönig sind die robusten Kratzschutzleisten an den Radhäusern und Schwellern sowie die senkrechten Schlitze in der Frontschürze, die dem Epiq einen kernigen SUV-Look verleihen.
Trotz der kompakten Außenlänge von nur 4,17 Metern wirkt das Fahrzeug bullig. Praktische Details wie die klassischen Bügelgriffe und das "Simply Clever"-Ladekabel-Fach im Heck zeigen, dass Skoda auch bei der Elektromobilität den Nutzwert in den Fokus rückt.
Technik: Drei Leistungsstufen und bidirektionales Laden
Der Epiq basiert auf der neuen MEB+-Plattform (Frontantrieb) und wird in drei Varianten an den Start gehen. Das Topmodell nutzt dabei den hocheffizienten APP290-Elektromotor mit Siliziumkarbid-Invertern.
| Modell | Batterie (Netto) | Leistung | Reichweite (WLTP) |
|---|---|---|---|
| Skoda Epiq 35 | 37,0 kWh (LFP) | 85 kW (116 PS) | ca. 315 km |
| Skoda Epiq 40 | 37,0 kWh (LFP) | 99 kW (135 PS) | ca. 315 km |
| Skoda Epiq 55 | 51,7 kWh (NMC) | 155 kW (211 PS) | ca. 430 km |
Ein echtes Highlight in dieser Preisklasse ist die bidirektionale Ladefähigkeit (V2L/V2G). Der Epiq kann somit Strom an externe Geräte abgeben oder das Eigenheim als Pufferspeicher unterstützen. Die Ladezeit am Schnelllader beträgt für das Topmodell beeindruckende 23 Minuten (10-80 %).
Platzwunder: Ein Kofferraum, der Maßstäbe setzt
Obwohl der Epiq kaum länger ist als ein Fabia, bietet er im Innenraum Platz wie ein Großer. Das Kofferraumvolumen beträgt 475 bis 1.344 Liter. Damit schlägt er nicht nur den VW ID.3 (385 l), sondern sogar den deutlich längeren Hyundai Kona Electric (466 l). Im Cockpit setzt Skoda auf einen 13-Zoll-Zentralbildschirm, kombiniert mit physischen Tasten und haptischen Scrollrädern am Lenkrad – ein direkter Wunsch der Kunden, den Skoda beim Epiq konsequent umsetzt.
"Der Skoda Epiq bietet mit Abstand das meiste Ladevolumen unter den vollelektrischen Kompakt-SUVs seiner Klasse. Er ist der 'Simply Clever'-Angriff auf das 25.000-Euro-Segment."
Wettbewerb und Marktstart
Die offizielle Weltpremiere der Serienversion ist für Mai 2026 geplant. Kurz nach den Werksferien im dritten Quartal soll die Produktion im spanischen Pamplona anlaufen. Zu den Hauptkonkurrenten zählen der Konzernbruder VW ID. Polo (ehemals ID. 2all), der Renault 4 Electric sowie der preisaggressive Hyundai Inster.
Fazit von Elektroquatsch: Skoda liefert mit dem Epiq genau das, was der Markt braucht: Ein bezahlbares E-Auto ohne "Spielzeug-Look", das beim Nutzwert keine Kompromisse macht. Die Kombination aus 430 km Reichweite, bidirektionalem Laden und einem riesigen Kofferraum für unter 30.000 Euro (in der Top-Version) könnte den Epiq zum absoluten Bestseller 2026 machen.



