Bei Tesla ging’s heute gleich doppelt rund: Während FSD offenbar kurz vor dem Israel-Start steht und parallel eine 4.396-km-Küstenfahrt ohne Eingriff für Schlagzeilen sorgt, wird an der Wall Street schon die ganz große Zukunftsmusik aufgelegt – ein Analyst sieht eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX bis 2027, befeuert durch KI- und Chip-Pläne rund um „Terafab“.
Auch bei den Herstellern in Europa und China wird kräftig positioniert: BYD schickt seine Premium-Tochter nach vorn, denn Denza soll 2026 in Europa starten – mit Daniel Craig als Gesicht der Marke und dem Z9GT als Megawatt-Lade-Ansage. Volkswagen liefert gleich zwei Themen für Alltag und Dienstwagen ab: Zum einen zeigen Leaks das Design des ID. Polo samt Elektro-GTI für rund 25.000 Euro, zum anderen bekommt der Hochdach-Klassiker ein Upgrade, denn der Caddy 2026 kommt als eHybrid mit bis zu 122 km Elektro-Reichweite. Renault denkt derweil die City-Logistik neu: Der Twingo E‑Tech wird zur Cargo-Variante mit fast 800 Litern Ladevolumen – Mini-Transporter statt Rückbank.
Bei den Strategien und Geschäftsmodellen wird es ebenfalls spannend: Nio kann zwar berichten, dass im vierten Quartal 2025 erstmals ein Gewinn steht, doch ausgerechnet in Deutschland folgt nun ein harter Umbau inklusive Personalwechsel und wackelndem Direktvertrieb. Hyundai bleibt im China-Gegenwind erstaunlich entspannt und setzt laut Europachef Martinet auf „Qualität vor Volumen“, bereinigte Strukturen und eine Modelloffensive ab 2027. Und Mazda bremst die Kombi-Fans: Ein elektrischer Mazda-6e-Touring ist theoretisch drin, scheitert aktuell aber am SUV-Trend und der mageren Nachfrage.
Abseits der Autos zieht die Infrastruktur endlich an, wenn auch mit Druck von oben: Der Smart-Meter-Rollout kommt auf 5,5 % Gesamtquote, während Nachzüglern Zwangsgelder drohen – Berlin ist dabei klarer Vorreiter. Und zum Schluss noch was fürs Sparschwein: Wer gerade günstig einsteigen will, bekommt bei BYD Rückenwind, denn der E‑Bonus läuft bis 30. Juni 2026 weiter und drückt den Dolphin Surf theoretisch bis auf 12.990 Euro.