Bei Genesis wird’s in Europa ziemlich grundlegend: Mit neuem Chef Peter Kronschnabl stellt die Marke den Vertrieb vom Agenturmodell auf klassische Händler mit „Shop-by-Shop“-Flächen um – und verabschiedet sich obendrein vom Elektro-Only-Kurs: Ab 2027 sollen in Europa wieder Hybride und sogar neue Verbrenner die Palette ergänzen. Auch Ford rührt die Strategie-Kiste kräftig durch: Chef Jim Farley kündigt eine neue „Universal EV Platform“ an, dazu eine günstige, heckgetriebene E-Limousine als direkter Tesla-Angriff; parallel wird die Modellpalette hybridisiert und mit Range-Extender-EREVs erweitert, bevor 2027 ein mittelgroßer Pick-up den Startschuss geben soll.
Beim Thema Strommarkt wird’s praktischer: VW und Elli bringen Vehicle-to-Grid fürs breite Publikum – ab Q4 2026 sollen Privatkunden in Deutschland ihr E‑Auto als Speicher nutzen und durch Rückspeisung ins Netz bis zu 900 Euro pro Jahr sparen oder verdienen, vorausgesetzt es gibt ID.-Software 6, DC-Wallbox und Smart Meter. Und auch bei BMW M bleibt Elektrifizierung klar auf Angriff: M-Vizepräsidentin Sylvia Neubauer sagt, Elektroautos könnten dem Verbrenner „Kreise fahren“ – während BMW für den M3 offenbar eine Doppelstrategie fährt und sogar überlegt, wie ein Schaltgetriebe trotz brachialer Leistung irgendwie überleben könnte.
Bei Tesla gab’s dagegen heute vor allem Software-News mit Augenzwinkern und großer Ambition: Mit dem Spring Update v2026.14 wird aus dem Dog Mode offiziell „Pet Mode“ – inklusive Ballon-Katze oder sogar Igel und frei anpassbarem Tiernamen. Und in den Niederlanden startet Tesla parallel eine echte FSD-Offensive: erste Hardware‑4-Besitzer bekommen einen Gratis-Monat Full Self-Driving (Supervised), kurz nach der RDW-Zulassung – inklusive Pflicht-Sicherheitsquiz, EU-spezifischen UI-Details und allen Infos zu den Abo-Kosten danach.