Im ElektroQuatsch Podcast #65 zerlegen Nico und Constantin wieder die Woche: vom (historischen) FSD-Start in Europa über VWs ID.3.NEO mit echter Tasten-Rückkehr bis zu der Frage, warum SpaceX plötzlich Cybertrucks in Großbestellung braucht – und nebenbei gibt’s auch noch Seitenhiebe auf Dacias Twingo-Klau und ein absurd teures E-Cabrio von Rolls-Royce.
Politisch wird’s heute gleich doppelt spannend: Während die E-Auto-Kaufprämie 2026 offiziell bestätigt ist und rückwirkend bis zu 6.000 Euro bringt (ja, auch wieder für Plug-in-Hybride und Range Extender), drückt die Bundesregierung in Brüssel auf Lockerungen beim Verbrenner-Aus 2035 – mehr Technologieoffenheit, weichere Regeln für Plug-ins und bitte keine EU-Firmenflottenquote. Unterm Strich: Förderung zuhause, Entlastung für Hersteller in der EU – Streitpotenzial inklusive.
Bei den Herstellern reichen die Meldungen von Zahlen bis Offensive: In BMWs Q1 2026 rutschen die weltweiten Elektro-Auslieferungen zwar spürbar ab, aber die „Neue Klasse“ sorgt in Europa für richtig Druck auf dem Bestellzettel – der iX3 knackt schon jetzt eine beeindruckende Vorbestellmarke. MG sortiert in Deutschland seine Strategie neu und setzt laut MG Motor Deutschland: Händler-Comeback wieder auf klassischen Vertrieb, flankiert vom günstig positionierten MG4 EV Urban und einem neuen 7-Sitzer-SUV, um 2026 deutlich zuzulegen. Und XPeng geht direkt auf Schnäppchenjagd: Mit der „Tech Prämie“ von XPeng sind bis zu 5.000 Euro Rabatt drin – in Kombination mit der neuen Förderung werden daraus im besten Fall fünfstellige Ersparnisse.
Bei den Neuvorstellungen ist vom Budget-Stromer bis Nobelkarosse alles dabei: Dacia schickt laut Erlkönig-Sichtung des neuen Elektro-Cityflitzers einen Twingo-nahen Kleinwagen mit Zielpreis unter 18.400 Euro ins Rennen, um ab 2026 neben dem Spring aufzuräumen. Renault setzt eher auf Sommer-Feeling und bietet den Renault 4 E-Tech „Plein Sud“ jetzt mit großem Stoff-Faltdach und Updates für Alltag und Sicherheit an. Und am anderen Ende der Preisskala zeigt Rolls-Royce mit „Project Nightingale“, wie 8 Millionen Euro elektrisches Coachbuild-Cabrio aussehen – streng limitiert, maximal exklusiv.
Zum Schluss noch ein Blick zu Tesla: Mit Teslas AI5-Chip kündigt Musk ein Hardware-Upgrade mit fünffacher Rechenleistung und bis zu 144 GB RAM an – nur eben nicht zuerst im Auto, sondern im Optimus-Roboter und in Supercomputern. Heißt: Die nächste FSD-Rechenkeule kommt, aber sie fährt erstmal nicht auf der Straße los.