Heute starten wir direkt mit harten Zahlen: In der ADAC Pannenstatistik 2026 zeigen E-Autos insgesamt die bessere Zuverlässigkeit als Benziner und Diesel – mit Topwerten für BMW i3 und Tesla Model 3, während beim Ioniq 5 ICCU-Probleme weiter nerven; und ganz „klassisch“ bleibt ausgerechnet die 12-Volt-Batterie markenübergreifend der häufigste Grund fürs Liegenbleiben.
Bei den Herstellern geht’s parallel in zwei Extreme: Volkswagen stellt sich auf eine unangenehme Dekade ein – in Blumes „neuer Normalität“ sind CO₂-Strafzahlungen, massiver Stellenabbau und eine deutlich abgespeckte Modellpalette bis 2030 zentrale Bausteine. Am anderen Ende der Skala wird’s maximal luxuriös und maximal elektrisch: Ferrari steigt mit dem Ferrari Luce für rund 550.000 Euro ins E-Zeitalter ein – 800-Volt-Technik, über 1.000 PS und ein Design von Jony Ive, aber mit bewusst haptischen Schaltern für die „analoge“ Emotion.
Auch bei den E-SUVs wird aufgerüstet: Mercedes setzt trotz verhaltener US-Nachfrage auf die Zukunft der Elektro-G-Klasse, und im Beitrag zur G 580 EQ geht’s um das 2026er Technik-Update mit größerem Akku, schnellerem Laden und Show-Features wie dem „G-Turn“. Kia macht seinen Kompakt-SUV noch alltagstauglicher: Der EV3 im Modelljahr 2027 bekommt endlich Allrad und optional 22 kW AC – plus mehr Zugkraft und Ausblick auf eine GT-Variante. Und Porsche schiebt gleich die dynamischere Variante nach: Das Cayenne Coupé Electric soll dank besserer Aerodynamik bis zu 669 km schaffen, lädt mit bis zu 390 kW und legt im Turbo bis zu 1156 PS nach.
Tesla liefert heute gleich doppelt Gesprächsstoff: Für Bestandskunden wird’s praktisch, denn das HW3-Update auf FSD v14 Lite soll im Juni kommen – inklusive Zeitplan, Feature-Überblick und dem Versuch, trotz Limitierungen näher an HW4 heranzurücken. Und für die Fans der großen Ankündigungen gibt’s Hoffnungsschimmer: Beim Tesla Roadster 2026 stellt Elon Musk eine Enthüllung schon für Mai oder Juni in Aussicht – als „Halo-Produkt“ mit reichlich Superlativ-Anspruch.