Bei Tesla war heute einiges los: In Grünheide feiert die Giga Berlin mit 750.000 gebauten Model Y einen dicken Meilenstein – und legt direkt mit einem 250-Millionen-Dollar-Investment nach, um die 4680-Zellfertigung vor Ort massiv auszubauen. Gleichzeitig blickt Tesla nach Osten: Mit FSD v14 in China steht der offizielle Marktstart kurz bevor, allerdings unter dem neuen Namen „Tesla Assisted Driving“ – inklusive angepasster KI-Profile für den Großstadtverkehr. Und auch beim Robotaxi-Zukunftsprojekt gibt’s ein Update: Ein Patent zum Tesla Cybercab zeigt, wie Tesla eine lackfreie Hochglanz-Karosserie möglich machen will, indem die Farbe direkt im Gussprozess „eingebaut“ wird.
Politisch und am Markt zieht Deutschland derweil spürbar an: Der E-Auto-Boom im Privatmarkt mit +85 Prozent im April wird vor allem von privaten Käufern getragen, während Flottenkunden eher auf die Bremse treten – der reine E-Anteil bei privaten Neuzulassungen kratzt dank neuer Anreize bereits an der 30-Prozent-Marke. Passend dazu startet die neue Förderung ganz offiziell: Beim BAFA-Antragsstart am Dienstag können Privatleute die einkommensabhängige Prämie bis 6.000 Euro rückwirkend für Zulassungen seit dem 1. Januar beantragen – vorausgesetzt, das BundID-Konto hat das nötige Vertrauensniveau.
Bei den Herstellern reicht die Spannweite heute von Strategiewende bis Marktoffensive: Lotus kippt mit „Focus 2030“ den reinen E-Auto-Kurs und setzt wieder stärker auf Hybride, inklusive Ansage für ein V8-Hybrid-Supercar mit über 1000 PS für 2028. Und aus China kommt frischer Druck für den deutschen Markt: Chery startet mit Omoda und Jaecoo eine Großoffensive – mit einem Mix aus Plug-in-Hybriden und Elektro-SUVs, aber bewusst über klassische Händlernetze statt reinem Online-Vertrieb.
Zum Schluss noch was für Schnäppchenjäger: Beim Skoda Enyaq mit Mega-Rabatt ab 34.739 Euro drückt eine Eroberungsprämie den Preis kräftig – und zusammen mit der neuen Förderung kann der Einstieg ins Familien-SUV so günstig werden wie selten.