Heute schauen wir zuerst auf die Modelloffensive aus den USA: Mit der Rivian-R2-Plattform als Basis für Sportmodelle, neue Varianten und sogar einen kompakten Pick-up will Rivian deutlich breiter in die Mittelklasse – und das offenbar nicht nur für Nordamerika, sondern gleich mit Blick auf den globalen Markt.
In Europa wird derweil kräftig am Produktionspoker gedreht: XPeng flirtet mit dem Kauf eines VW-Werks, um schneller Kapazität aufzubauen und EU-Zölle zu umschiffen – und passend dazu zeigt Volkswagen selbst, wohin die Reise technologisch gehen könnte, denn das China-Flaggschiff VW ID.Era 9X setzt als erster VW auf einen Range-Extender und dient intern als rollendes SSP-Zukunftslabor.
Weniger futuristisch, dafür umso nerviger ist der Status quo beim Stromtanken: Jeder fünfte öffentliche Ladevorgang scheitert in Deutschland – laut Experten wegen Software- und Firmware-Wirrwarrs plus Kostendruck, der bei Zuverlässigkeit und Wartung durchschlägt.
Bei Tesla gibt’s heute gleich zwei Themen: Softwareseitig liefert das Update 2026.14 endlich automatische Installationen, aber nur unter klaren Bedingungen, damit euch das Auto nicht gerade dann “updatet”, wenn ihr losmüsst; parallel baut der Hersteller an der Robotaxi-Infrastruktur weiter und plant in Las Vegas eine automatisierte Cybercab-Wartungsbasis samt Waschstraße, was ziemlich deutlich macht, wie ernst es mit der Flotte gemeint ist.
Aus der Business-Ecke kommt ein zweischneidiges Quartalsbild: Polestar fährt zwar einen Auslieferungsrekord ein, verdoppelt aber den Verlust – Rabattschlachten und Zölle fressen die Fortschritte offenbar schneller auf, als neue Stückzahlen sie kompensieren können.
Zum Schluss der Spar-Tipp des Tages: Wer gerade ein E-SUV sucht, bekommt beim Ford Explorer EV einen Deal mit bis zu 15.000 Euro Nachlass – und in Kombination mit Förderung kann das den Einstiegspreis sogar unter die 30.000-Euro-Marke drücken.