Heute geht’s direkt mit einem echten Lade-Knaller los: Mit dem Denza Z9 GT und BYDs 1,5‑MW-„Flash Charging“ will die Edelmarke in Deutschland nicht nur Premium-Kunden abwerben, sondern gleich auch noch die Ladezeit-Diskussion beenden – inklusive Europa-Fahrwerks-Feinschliff und Ausbau des Werkstattnetzes. Gleichzeitig zeigt die Politik- und Marktfront, dass es für Hersteller ungemütlicher wird: Beim Thema Reichweite stärkt das Urteil aus Wuppertal zu deutlich verfehlter WLTP-Angabe Käuferrechte spürbar, während Brüssel mit geplanten EU-Zöllen auf China‑Plug‑in‑Hybride das nächste Schlupfloch schließen will – Aufschläge bis 38 Prozent könnten Teilzeitstromer schnell vom Schnäppchen zur Preisfalle machen.
Auch bei den Modellen selbst ist Bewegung drin: Renault setzt auf Charme statt Kante und macht den R4 mit „Plein Sud“ und riesigem Stoff-Faltdach zum Lifestyle-Stromer, ohne die Reichweite groß zu opfern. Opel denkt derweil langfristig und plant den Astra bis 2030 als Crossover auf STLA One – inklusive 800‑Volt-Technik und LFP-Zellen für einen deutlichen Sprung bei Laden und Alltagstauglichkeit. Und bei den Performance-Leuten will Mercedes-AMG nicht kleckern: Mit 27 neuen Modellen bis 2030 und der Elektro-Plattform AMG.EA samt Axialfluss-Motoren soll der Absatz auf 200.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen.
Zum Schluss noch Tesla, gleich doppelt: Softwareseitig hat der Hersteller den beliebten Mikrofon-Trick gegen den FSD-Feedback-Zwang dichtgemacht – wer mit FSD fährt, soll künftig entweder ordentlich Rückmeldung liefern oder warten. Und politisch wird’s rund um autonomes Fahren hitzig: Trotz RDW-Grünlicht versucht laut Bericht eine Kampagne in Brüssel den Europa-Rollout von „FSD Supervised“ auszubremsen, wobei hinter der Sicherheitsrhetorik offenbar auch knallharte Industrieinteressen stehen.