Heute schauen wir zuerst auf die Technik-Spielwiese von Tesla: Mit dem Patent zu „Printed Circuit Glass“ direkt in der Windschutzscheibe könnte der Kabelbaum künftig schrumpfen wie ein Wollpulli in der Kochwäsche – Leiterbahnen aufs Glas, weniger Gehäuse, weniger Gewicht, potenziell einfachere Produktion. Beim Blick auf den Markt gibt’s derweil eine echte Ansage aus Europa: In Jato-Zahlen für 2025 überholt VW Tesla und wird neuer BEV-Primus, getragen vom ID.7 und einer breiten Modellpalette, während Tesla in vielen Ländern Federn lässt. Gleichzeitig wird VWs US-Wette teurer als gedacht: Scout Motors’ neue Fabrik in South Carolina soll rund 3 Milliarden Dollar kosten – bei starkem Interesse an Traveler und Terra, aber spürbar wachsender Spannung im Konzern, wie viel dieses Abenteuer am Ende wirklich verschlingt. In Deutschland mahnt das DIW zur Nüchternheit: Laut DIW-Analyse 2026 stabilisiert sich der E-Auto-Markt, doch ohne klare politische Linie könnten die 2030er-Ziele wackeln – ausgerechnet obwohl Ladenetz und Ausbautempo längst nicht mehr das Hauptproblem sind. Passend dazu geht’s an der Autobahn schon in die nächste Lade-Liga: 400 kW+ und „Megawatt-Laden“ ab 2026 stehen in den Startlöchern, weil Fahrzeuge schneller werden und Betreiber wie EnBW und Ionity entsprechend nachrüsten – Espresso statt Mittagspause. Und während der große Ausbau läuft, zeigt Bremen, wie Kleinteiligkeit Innovation ausbremsen kann: Bei der abgelehnten Idee, Solarstrom in einen öffentlichen Ladebordstein einzuspeisen, scheitert Bürgerengagement an Vergaberegeln – jetzt soll eine Petition Bewegung in die Sache bringen. Zum Schluss wird’s preislich spannend: Mit Nissans E-Auto-Bonus 2026 (plus staatlicher Förderung) sind bis zu 14.500 Euro Ersparnis drin, und der elektrische Micra rückt damit gefährlich nah an die „unter 20.000 Euro“-Ansage – wenn man die Voraussetzungen erfüllt und schnell ist.
Zusammenfassung
Sonntag, 8. Februar 2026 · 7 Artikel