Zum Start gibt’s was auf die Ohren: In Podcast #58 direkt aus dem Togg T10X nehmen Nico und Constantin das türkische „Smart Device“ auf Rädern als Härtetest auseinander – inklusive 29-Zoll-Display und Trumore-Ökosystem – und streifen nebenbei noch Model-3-Update-Gerüchte, Cybertruck, Lamborghini Lanzador sowie einen Volvo-Rückruf.
Bei der Technik ging’s heute gleich zweimal ans Eingemachte: In der Analyse zum Donut-Lab-Festkörperakku wird ein vermeintlicher Durchbruch (400 Wh/kg, 5-Minuten-Laden) am Prüfbericht entlang seziert – Schnellladen ja, aber bei Gewicht, Lebensdauer und Thermik bleiben heikle Fragezeichen. Und wie schnell Software zur Sicherheitsfrage wird, zeigt der Fall um einen Sprachbefehl, der Scheinwerfer abschaltet: Nach einem Unfall in China liefert Lynk & Co zwar einen Notfall-Patch, doch die Sorge steht im Raum, dass ähnliche Lücken auch bei Schwestermarken auftauchen könnten.
Wirtschaftlich knirscht es weiter im europäischen Batterie-Traum: Warum Europas Zellproduktion zu scheitern droht erklärt, wie chinesische LFP-Preise selbst mit Subventionen kaum zu schlagen sind – und warum Projekte wackeln oder gleich abgesagt werden. Parallel sucht Stellantis nach dem günstigeren Weg nach vorn: Die Leapmotor-Partnerschaft könnte deutlich größer werden, damit Opel, Fiat und Peugeot schneller und billiger zu bezahlbaren Stromern kommen. Immerhin ein Lichtblick für die Infrastruktur: Der EU-Rat macht den Ladekabel-Tausch nach Diebstahl einfacher, weil künftig nicht mehr gleich das ganze System neu geeicht werden muss – gut für Betreiber, noch besser für alle, die keine Lust auf tagelange Ausfälle haben.
Auf der Produktseite gibt’s Updates und neue Regeln: Ford schiebt die Reichweite im Kompakt-Transporter-Segment an, denn E-Transit Courier und E-Tourneo Courier bekommen einen größeren 46-kWh-Akku und sollen damit bis zu 334 km schaffen, ohne beim Laden langsamer zu werden. Bei Tesla sorgt dagegen ein Kleingedruckt-Knall für Frust: Beim FSD-Transfer zählt nun der Auslieferungstag statt das Bestelldatum – und wer beim Cybertruck wegen langer Wartezeiten hinten runterfällt, verliert den Anspruch. Etwas entspannter ist Teslas Update zu Akku-Pflegetipps und dem „Tall Pedestal“: weniger tägliches Supercharging für die Zellgesundheit, plus eine Wall-Connector-Säule für ordentliches Kabelmanagement wie an der öffentlichen Ladesäule.
Und Rivian dreht am Performance-Regler: Mit dem neuen Rivian Adventure Department (RAD) bekommt das Abenteuer-Image eine offizielle Tuning- und Testabteilung samt Software-Eingriffen und „RAD Tuner“ – AMG/M lässt grüßen, nur eben fürs elektrische Gelände.
Zum Schluss die Deals des Tages: Wer ein großes Premium-SUV sucht, bekommt bei Audi Q6 e-tron Quattro mit 28% Rabatt gerade richtig viel Auto fürs Geld – 100 kWh, bis zu 621 km und üppige Ausstattung inklusive Matrix-LED. Und wer lieber Limousine fährt, schaut auf den Mazda 6e EV ab 36.300 Euro: deutlicher Abschlag zur UVP, bis zu 552 km Reichweite und in „Takumi“ ziemlich viel Premium fürs Preisschild.