Heute beginnt’s mit einem echten Paukenschlag aus Texas: Bei der Klage gegen Tesla nach einem Cybertruck-Crash im FSD-Modus geht’s nicht nur um den Unfall selbst, sondern um grundsätzliche Vorwürfe zur „Vision-Only“-Strategie – und sogar darum, dass Tesla angeblich fahrlässig handle, indem Elon Musk als CEO an Bord bleibt.
Strategisch wird’s gleich mehrfach spannend: Dacia will sich mit der Roadmap bis 2030 mit vier neuen E-Autos und dem Lifestyle-Kombi „Striker“ im C-Segment breiter aufstellen, ohne das knallharte „Design-to-Cost“-Prinzip aufzugeben – inklusive eines neuen E-Modells, das unter 18.000 Euro anpeilen soll. Bei BMW schaut derweil einer der prägenden Manager der letzten Jahre nach vorn und zur Seite: Im Abschiedsinterview von Oliver Zipse gibt’s einen Appell für mehr Mut am Standort Deutschland, viel Vertrauen in die „Neue Klasse“ – und klare Kritik am EU-Verbrenner-Aus ab 2035 wegen wachsender China-Abhängigkeiten.
International drücken gleich mehrere Hersteller aufs Tempo: Volkswagen meldet mit dem Produktionsstart des ID.Unyx 08 in Hefei den „China Speed“ an – erstes greifbares Ergebnis der Xpeng-Kooperation, 800-Volt-Technik und lokale Software inklusive, um im wichtigsten E-Auto-Markt wieder Boden gutzumachen. Und im Premium-Lager setzt Genesis bei seiner Europa-Offensive auf Luxus-Elektros mit „Magma“-Power, kombiniert mit einem bewusst haptischen Bedienkonzept statt Komplett-Digitalisierung. Ganz zum Schluss noch ein Blick auf die US-Konkurrenz: Lucid will mit Cosmos, Earth und einem dritten, noch geheimen SUV in die Mittelklasse rutschen – und unter 50.000 Dollar direkt Model Y und Rivian R2 ins Visier nehmen.