Heute wird’s ziemlich spannend in Sachen Neuheiten: Audi hat den A2 e-tron offiziell bestätigt – der Effizienz-Klassiker kommt 2027 als reines Elektroauto zurück, gebaut in Ingolstadt, auf MEB-Basis und mit einem angepeilten Einstieg um 35.000 Euro. Bei BMW geht’s derweil richtig in die Vollen: Der elektrische M3 der „Neuen Klasse“ soll 2027 mit vier Motoren, 800-Volt-Technik und einem Akku jenseits der 100 kWh starten – inklusive emulierter Schaltvorgänge und Soundkulisse fürs vertraute M-Gefühl.
Auch aus Europa und China kommen neue Ansagen: Zeekr bringt mit dem 7GT einen elektrischen Power-Kombi nach Europa, ab Sommer 2026 bestellbar, ab 45.990 Euro – und mit 800 Volt, bis zu 480 kW Ladeleistung sowie 3,3 Sekunden auf 100 km/h in der Top-Version ein ziemlich klares Statement. Mercedes ordnet parallel seine Kompakt-E-Offensive neu und präsentiert den GLB mit EQ Technologie: 800-Volt-Architektur, bis zu 320 kW Schnellladen, bis zu 631 km Reichweite, optional sieben Sitze und ein Einstiegspreis von 59.048 Euro. Und Smart sorgt für Stirnrunzeln und Gesprächsstoff, weil der Smart #6 als erste Limousine der Marke in China auch als Plug-in-Hybrid auftaucht – während Europa vorerst bei der Elektro-Variante bleiben soll, die mit bis zu 655 PS und Akkus bis 94 kWh erwartet wird.
Bei Tesla war heute Software- und Infrastruktur-Tag in einem Rutsch: Das Update 2026.2 mit versteckten Änderungen dreht an Menüs (Autopilot wird zu „Self-Driving“), bringt 3D-Supercharger-Karten nach Europa und legt im Service-Modus nach – während 2026.8 mit „Comfort Braking“ fürs neue Model Y schon durchscheint. Dazu gibt’s beim neuen Sechssitzer ein Audio-Extra: Beim Model Y L mit „Immersive Sound X“ soll eine Art 3D-Klangbühne entstehen, die sich sogar automatisch an Podcast oder Musik anpasst – Europa und die USA müssen aber noch warten. Und an der Ladesäulen-Front macht Tesla endgültig ernst: Mit dem Supercharger V4 endet offiziell die V3-Ära, künftig sind bis zu 500 kW, bis 1.000 Volt, längere Kabel und integrierte Bezahlterminals gesetzt – auch als klares Signal an Fremdmarken.
Wer das alles in den größeren Kontext einsortieren will, bekommt mit unserem Rundumschlag „Elektroauto-Neuheiten 2026: alle Modelle & Preise im Check“ den Überblick: 2026 wird’s deutlich breiter und günstiger, mit neuen Kompaktmodellen teils unter 25.000 Euro – während Premium-Hersteller Reichweite und Laden pushen und chinesische Marken den Preisdruck weiter erhöhen.