Heute gibt’s bei uns einiges aus der E-Welt: Für Familien und Shuttle-Fans bringt Fiat mit dem Fiat Qubo L Elektro (2026) einen neuen Hochdachkombi an den Start – 100 kW, bis zu 340 km Reichweite und ab 35.490 Euro soll der Alltag künftig lokal emissionsfrei laufen. In der Praxis wird’s für viele Unternehmen vor allem bei schweren Fahrzeugen spannend: Mit E.On, Neot und Mitsui kommt ein „Truck- und Charging-as-a-Service“-Ansatz, der den E-Lkw-Umstieg ohne große Startinvestitionen ermöglichen soll – Infrastruktur, Tarife und Fahrzeuge als Komplettpaket im Abo.
Beim Laden soll’s gleichzeitig einfacher und transparenter werden: Die neue Allego Lade-App verspricht Zugang zu über einer Million Ladepunkten in Europa, Preisansage vor dem Start und laut Anbieter keine versteckten Aufschläge – plus Rabatt im eigenen Allego-Netz. Motorsport-Fans bekommen ebenfalls Futter: Mit dem Opel-Einstieg in die Formel E ab 2026/27 will Stellantis’ Rüsselsheimer Marke die GSE-Strategie mit einem über 800 PS starken Gen4-Boliden sichtbar aufladen.
Politisch weht heute ein gemischter Wind: Das Ministerium verlängert die Frist für die Wasserstoff-Förderung bis zum 30. Juni 2026 – 220 Millionen Euro stehen im Raum, dennoch bleibt die Skepsis groß, weil Batterie-Lkw in der Effizienz oft klar vorne liegen. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf den Gesamtmarkt, dass Elektromobilität längst mehr ist als Auto: E-Mikromobilität ist 2026 größer als die E-Auto-Flotte – allen voran mit 17,5 Millionen E-Bikes als dickstem Brett der Verkehrswende.
Bei Tesla geht’s gleich mehrfach zur Sache: Software-seitig bringt das Spring Update 2026 größere, besser erkennbare Icons und ein dynamisches „All Apps“-Symbol, das die Bedienung während der Fahrt übersichtlicher machen soll. Beim Thema Autonomie wird’s dagegen restriktiver: Tesla beendet den FSD-Direktkauf in den Niederlanden zum 15. Mai 2026 – danach bleibt nur noch das Abo. Und wer lieber gebraucht kauft, bekommt ein kurioses Markt-Signal aus den USA: Das Tesla Model X ist dort der am schnellsten verkaufte Gebrauchtwagen – offenbar, weil Wertverlust, Familiennutzen und Technik-Paket als Kombi gerade besonders ziehen.