Deal-Alarm zum Start: MG zündet die Rabatt-Rakete – bei den MG Motor „Bonus-Wochen“ gibt’s bis Ende Juni 2026 bis zu 6.000 Euro Nachlass auf BEVs (und bis zu 4.500 Euro auf PHEVs), wodurch der MG4 EV Urban preislich sogar unter die 19.000-Euro-Marke rutschen kann. In derselben Sparte wird’s auch bei Mercedes interessant: Die EQS-Facelift-Modelle mit bis zu 10 % Rabatt sind als Bestellfahrzeuge aktuell deutlich günstiger konfigurierbar – mit großer 122-kWh-Batterie, bis zu 920 km Reichweite und 800-Volt-Laden.
Bei den Herstellern ging’s heute stark um Strategie und Skalierung: BMW macht ernst mit M-Power aus der Steckdose – im Beitrag zur BMW M3 Elektro-Strategie wird klar, dass 2027 ein elektrischer M3 mit Quad-Motor-Layout und bis zu 1.000 PS kommen soll, während der Verbrenner parallel als eigene Generation weiterläuft – und beide preislich in derselben Liga spielen sollen. Rivian bereitet sich derweil auf den Massenmarkt vor: Mit 100 Service-Centern vor dem R2-Rollout (plus fast 700 mobile Service-Vans) wird das Netz für neue Käuferschichten dichtgezogen, und technisch wird beim neuen Modell genauso hart gerechnet – so halbiert der R2 die Produktionskosten laut Q1-Call über weniger Teile, Design-Optimierungen und Skaleneffekte, um bei rund 45.000 Dollar Einstiegspreis zu landen. Und auch Xiaomi stellt die Weichen Richtung Westen: Bei der Xiaomi E-Auto-Offensive mit Europa-Start 2027 spielen ein neues F&E-Zentrum in München und Ex-BMW-Ingenieure eine zentrale Rolle, um sich als Premium-Marke zu positionieren.
Tesla lieferte heute gleich mehrere Baustellen auf einmal: Für die Logistik kommt Schwung in die Sache – erstens mit dem Großauftrag über 40 Tesla Semi über Forum Mobility, und zweitens passend dazu mit Infrastruktur: Der Tesla Basecharger ist eine kompakte 125-kW-DC-Ladelösung für Depotbetrieb, preislich ab 40.000 US-Dollar für zwei Einheiten und klar aufs Über-Nacht-Laden getrimmt. Parallel schiebt Tesla beim autonomen Fahren an: Die „unsupervised“ Robotaxi-Flotte mit Nachtfahrten wird in Austin zeitlich ausgeweitet, und der Fuhrpark in Austin/Dallas/Houston wächst wieder auf über 30 Fahrzeuge. Und selbst beim humanoiden Roboter wird’s konkreter: Neue Optimus-Patente zu Hand und Knie zeigen u. a. ein biomimetisches Kniegelenk sowie eine Hand-Kabelführung gegen Finger-„Crosstalk“ – mit dem Hinweis, dass das Design schon wieder iterativ weitergeschraubt wird, um serienfähig zu skalieren.
Aus China kamen heute außerdem gleich zwei Technik-Showcases mit sehr unterschiedlicher Zielrichtung: Auf der Messefront zeigt Geely bei der Auto China 2026 seine Technologie-Offensive – inklusive G-ADS-Fahrerassistenz, i-HEV-Hybridsystem mit Fokus auf Effizienz und Architekturen bis hin zu Offroad- und Robotaxi-Konzepten. Und falls ihr dachtet, SUVs hätten schon alles gesehen: Der Jetour G700 Ark Edition von Chery legt als Plug-in-Hybrid-Amphibienfahrzeug nach – mit Versiegelung, elektrischen Propellern, gyroskopischer Stabilisierung und einer Leistungsansage von 892 PS, um im Zweifel auch mal durchs Hochwasser zu kommen.