Die News vom 14. Februar 2026

Samstag, 14. Februar 2026

Zusammenfassung

Samstag, 14. Februar 2026 · 10 Artikel

Heute bei ElektroQuatsch ging’s einmal quer durch die E-Mobilitäts-Welt: Bei Tesla deutet sich gleich mehrfach ein Kurswechsel an – zum einen mit „CyberLogistics“, bei der der Cybertruck zum autonomen Lieferwagen umgebaut werden soll, als Reaktion auf schwächelnde Privatverkäufe. Und während Tesla damit in die Stadtlogistik schielt, bekommt der Schwerlastbereich Rückenwind: Kalifornien reserviert satte 165 Mio. Dollar Fördergelder für den Tesla Semi – inklusive fast 1.000 Gutscheinen, obwohl die große Stückzahlproduktion erst 2026 richtig hochlaufen soll.

Bei den klassischen Autobauern knirscht es derweil in den Strategierunden: Stellantis soll laut Bericht sogar über einen Rückzug aus dem Batterie-Joint-Venture StarPlus Energy mit Samsung SDI nachdenken und damit den Schwenk zurück zu Verbrennern und Hybriden weiter zementieren. Gleichzeitig könnte Europa zum Produktions-Hub für chinesische Technik werden, denn Ford verhandelt mit Geely über E-Auto-Fertigung im Werk Valencia, um EU-Zölle zu umgehen – und hofft im Gegenzug auf Software-Know-how fürs autonome Fahren.

Auf der Produktseite kontert BMW mit Ansage: Der iX3 der „Neuen Klasse“ soll mit Rekord-Bestellungen, bis zu rund 800 km Reichweite, 800-Volt-Technik und 400 kW Laden zum Startsignal für eine komplett neue Modell- und Software-Ära werden. Bei Nio läuft der Tag dagegen eher im Krisenmodus – immerhin mit technischem Ausweg: 246.000 Fahrzeuge müssen wegen möglichem Display-Blackout zurückgerufen werden, das Problem soll aber per OTA-Update gelöst werden, während Nio parallel seinen ersten Quartalsgewinn seit elf Jahren vermeldet.

Technisch spannend wurde es abseits der OEM-Schlagzeilen: Die Natrium-Ionen-Batterie soll 2026 den Sprung in den Massenmarkt schaffen – mit dem ersten Serien-E-Auto samt Na-Ion-Zellen (Changan/CATL) und dem Versprechen, ohne Lithium, Kobalt und Nickel günstiger und kältefester zu werden. Und BYD spielt seine Offensive nicht nur über Modelle, sondern auch über Markenpower: Als neuer Mobilitätspartner von Manchester City verdrängt BYD Nissan und bringt gleich Ladeinfrastruktur und Speicher fürs Trainingszentrum mit.

Zum Schluss noch Nico auf YouTube: Tesla zündet beim Model Y den Preiskrieg mit 3.000 Euro Rabatt, günstigen Zinsen bis hin zu 0% und kombinierbarer E-Prämie – was die Raten für Privatleute ordentlich nach unten drücken soll. Und wer lieber nach einer ID.-Buzz-Alternative zum Sparpreis schaut: Den neuen Kia PV5 Passenger gibt’s im Deal ab 30.729 Euro, inklusive langer Garantie, variabler Innenraum-Ideen und voller Förderfähigkeit für 2026.