Heute wird’s erfreulich bodenständig beim Preis: Beim neuen Renault Twingo E‑Tech (Modelljahr 2026) ab 19.090 Euro setzt Renault auf Retro-Charme, LFP-Technik und – für Förderberechtigte – einen Preis, der mit der Förderung 2026 sogar bis in die Nähe von 13.090 Euro rutschen kann. Passend dazu wird auch das Laden ohne Bindung attraktiver, denn mit dem Ionity Preis-Update 2026 für Ad-hoc-Laden in Deutschland sinken die Kosten an der Säule spürbar, während Vielfahrer mit Abo weiter am besten fahren.
Industrieseitig gibt’s gleich mehrere Signale zwischen Aufbruch und Alarm: VW meldet einen echten Meilenstein mit fünf Millionen produzierten Elektroantrieben und neuen Details zum APP290, der als Basis für die kommenden Elektro-Kleinwagen wie ID. Polo, Skoda Epiq und Cupra Raval dienen soll. Gleichzeitig warnt der Verband: In der VDA-Warnung zur Standortkrise 2026 ist von Bürokratie, Energiekosten und Jobabbau die Rede – und dem dringenden Wunsch nach einem politischen Kurswechsel, bevor Wertschöpfung endgültig abwandert.
International und technologisch wird’s dann wieder futuristischer: Kanada präsentiert mit Project Arrow 2.0 und den Prototypen Vector & Borealis eine Ansage in Richtung eigene Wertschöpfung – vom KI-gestützten 3D-Druck-Chassis bis hin zu ambitionierten Akku-Versprechen, inklusive sportlichem 650-PS-Crossover und Level-5-Shuttle. Bei Nio klingt’s nach der nächsten Reifephase: Mit dem Ziel der ganzjährigen Rentabilität 2026 nach dem ersten operativen Gewinn im Rekordquartal soll das Geschäftsmodell aus Premium, Marken-Offensive und Batteriewechsel-Netz endlich dauerhaft profitabel werden.
Und weil Software und Plattformen am Ende entscheiden, gibt’s auch dort Bewegung: Tesla macht den Kaufprozess noch „digitaler“, indem interaktive Displays in Showrooms das komplette Tesla-OS erlebbar machen – inklusive Spielen und Bedienlogik, ohne dass man überhaupt einsteigen muss. Volvo wiederum setzt mit der neuen SPA3-Plattform als Türöffner für einen elektrischen V90-Nachfolger auf eine Batterie-Architektur, die flachere, kombi-taugliche Designs möglich machen soll – also Schluss mit „alles wird SUV“, zumindest wenn Volvo das durchzieht.