Die News vom 13. Februar 2026

Freitag, 13. Februar 2026

Zusammenfassung

Freitag, 13. Februar 2026 · 17 Artikel

Im Ohr starten wir heute mit der neuen Podcast-Folge #56 mit Ferrari Luce, Tesla Rage, VWs „6 Mrd.“ und Rivian R2: Nico und Constantin ziehen einmal quer durch die Woche – von Teslas FSD-Fortschritten über Deutschlands neue Rolle als E‑Auto-Produzent bis zu frischen Modellen wie Skoda Epiq und (natürlich) dem i3-Comeback-Gerücht.

Bei Tesla knallt’s gleich doppelt: In Grünheide spitzt sich der Machtkampf vor der Betriebsratswahl zu, nachdem es nach Vorwürfen um Tonaufnahmen zu einem Einsatz direkt im Werk kam – die Details zur Eskalation gibt’s in Tesla Grünheide: Polizeieinsatz vor Betriebsratswahl. Und für Hausbesitzer gibt’s ungewöhnlich gute Nachrichten, denn mit Teslas Powerwall 3P für Deutschland kommt endlich ein dreiphasiger Speicher, der ohne Bastellösungen ins hiesige Drehstrom-Setup passt.

Marktseitig wirkt der Jahresstart in China frostig: Der Januar-Einbruch im chinesischen Automarkt trifft ausgerechnet NEVs, BYD rutscht deutlich ab – Exporte sollen retten, was zu retten ist. Gleichzeitig zeigt der Blick zurück, wie brutal die Verschiebungen schon 2025 waren: Toyota überholt VW bei BEV-Verkäufen in China, während beide vom BYD-Tempo überrollt werden. Passend dazu rüstet BYD technisch auf Angriff: der Atto 3 Evo (2026) mit 800V, bis zu 449 PS und Frunk soll aus dem „netten“ Kompakt-SUV ein echtes Leistungs-Statement machen.

Auch bei uns bleibt’s spannend: Laut HUK‑E‑Barometer 2025 wechseln so viele Privatleute wie nie zuvor aufs E‑Auto – mit dem erstaunlichen Twist, dass manche Metropolen hinterherhinken und die eigene Garage mal wieder zum Gamechanger wird. Und während Europa über Handel streitet, gibt’s eine konkrete Entschärfung: Cupra Tavascan entgeht den EU‑Strafzöllen, stattdessen sollen Mindestpreise und Mengenbegrenzungen den Deal absichern – mit direkten Folgen für die Preislogik des China-Cupras.

Modellnews kommen heute gebündelt aus Japan und Deutschland: Toyota schickt mit dem Highlander BEV Ende 2026 ein 7‑Sitzer-E-SUV „Made in USA“ ins Rennen – inklusive ordentlicher Reichweitenansage und V2L als Camping- und Baustellen-Argument. Lexus legt nach mit dem RZ Facelift (2026), mehr Akku/Range, 22‑kW‑Lader und dem kuriosen Highlight einer Schalt-Simulation. Audi wiederum antwortet auf Alltagsnerven: Q6 und A6 e‑tron (MJ 2027) bekommen „Power Nap“-Modus und echte Tasten-Scrollräder zurück – plus Feinschliff bei One‑Pedal und eine integrierte Dashcam.

Aus den USA kommt ein ambitioniertes Produktionsziel: Rivian plant 20.000 bis 25.000 R2-Auslieferungen in 2026, mit Anlauf in Normal und dem großen Schub in H2 – zum Start aber erstmal über teurere Launch Editions. Und in der „zu gut um wahr zu sein“-Ecke der Technik meldet Karma an, bei Feststoff früher zu sein als die Großen: Der Karma Kaveya soll 2027 als erstes US‑E‑Auto mit Solid‑State (FEST) kommen – inklusive Supercar-Leistungsdaten und der üblichen „Rekord-Ladezeit“-Versprechen.

Beim Laden wird’s heute international und lokal zugleich: Kanada pumpt mit 84 Mio. Dollar für 8.000 neue Ladepunkte vor allem in die Fläche, flankiert von einer größeren Automotive-Strategie. Und hierzulande setzt EWE Go einen Meilenstein: 2.000 Schnellladepunkte sind erreicht – gefeiert am McDonald’s nahe der A1, mit 400‑kW‑Ansage und den typischen Parkplatz-Tetris-Problemen, wenn’s voll wird.

Zum Schluss die Preis- und Deal-Ecke: Für Mazda-Fans klingt das fast wie ein Tippfehler, ist aber ein echter Aufschlag – der Mazda 6e als Takumi-Deal ab 36.300 Euro kombiniert 258 PS, RWD und Luxus-Ausstattung, die man eher eine Klasse höher erwartet. Und Tesla kontert im Massenmarkt mit Nachdruck: 3.000-Euro-Bonus plus 0%-Finanzierung fürs Model Y drücken – je nach Förderkulisse – den Einstiegspreis spürbar und heizen den Druck auf die Konkurrenz weiter an.