Heute starten wir mit einem Blick auf die Zahlen: Xiaomi EV knackt im März 2026 wieder die 20.000 Auslieferungen – getragen vom SUV YU7, während die SU7-Limousine gerade im Modellwechsel steckt. In den USA setzt sich derweil ein Gegen-trend fort: Rivian liefert in Q1 2026 rund 20 Prozent mehr aus und geht mit frischem Rückenwind in Richtung R2-Start. Bei Tesla fällt das Bild gemischter aus: die Q1-Auslieferungen verfehlen knapp die Analysten-Erwartungen, gleichzeitig meldet die Marke aber ein starkes Lebenszeichen auf unserem Kontinent – März 2026 wird zum Europa-Rekordmonat, befeuert vom Model-Y-Lauf und dem nahenden Software-Highlight. Passend dazu hat Tesla auch die nächste Stufe der Autonomie im Blick: die FSD-Roadmap für 2026 setzt stark auf Europa, mit einer erwarteten RDW-Entscheidung am 10. April als potenziellem Türöffner für den EU-Rollout.
Beim Laden geht’s heute gleich doppelt um Power – nur mit sehr unterschiedlicher Größenordnung: In Deutschland zeigen JOLT und REWE in Heidelberg, wie 300-kW-HPC ohne teuren Netzausbau klappt, indem Batteriepuffer das Niederspannungsnetz entlasten; über 100 weitere Standorte pro Jahr sind angekündigt. In China dreht BYD den Regler auf „absurd“: 5.000 Flash-Charging-Stationen mit bis zu 1,5 Megawatt pro Ladepunkt sollen zusammen mit der Blade Battery 2.0 Ladezeiten unter 10 Minuten ermöglichen. Und auch Batterien nach dem Autoleben bleiben ein Thema: im Hafen von Vigo puffern zwölf Nissan-Leaf-Akkus als 300-kWh-Speicher Schnelllader bis 240 kW – ein Praxischeck, ob Second-Life am Industriestandort wirtschaftlich Netzengpässe überbrückt.
Bei den Herstellern gibt’s außerdem Bedien- und Produktions-Politik: Volkswagen rudert in der UI-Debatte zurück – CEO Thomas Schäfer erklärt echte Tasten für „nicht verhandelbar“ und will auch bei Modellnamen wieder verständlicher werden. Polestar zieht Konsequenzen aus der Zoll-Realität: der Polestar 3 soll ab Ende 2026 exklusiv in den USA gebaut werden, als „American Swede“ mit Volvo-Synergien in South Carolina. Und Leapmotor geht auf Europa-Tuchfühlung: in München eröffnet das erste Innovationszentrum außerhalb Chinas, um kommende Modelle zusammen mit Stellantis gezielt für hiesige Vorlieben zu trimmen.
Weniger schön, aber wichtig: Zwei Rückrufe sorgen heute für Stirnrunzeln. Bei Mercedes droht im Extremfall richtig Ärger – die elektrische G-Klasse wird wegen sich lösender Radbolzen zurückgerufen, betroffene Fahrzeuge bekommen modifizierte Bolzen. Und bei Lucid geht’s um die Passagiersicherheit: der Gravity muss wegen fehlerhafter Rücksitz-Verankerungen in die Werkstatt, inklusive kostenloser Reparatur oder Sitztausch.
Zum Schluss noch was fürs Sparfuchs-Herz: Wer gerade einen Premium-Stromer sucht, findet ein BMW i4 eDrive35 Gran Coupé als Neuwagen-Deal für 42.765 Euro – sofort verfügbar und mit ordentlich Abstand zur UVP.