Zum Start gibt’s frischen Stoff auf die Ohren: In Folge #57 des Elektroquatsch-Podcasts sprechen Nico und Constantin über Grok im Tesla, das neue Model 3 mit Hinterradantrieb, einen Mercedes-Rückruf sowie Updates und Marktbewegungen rund um Rivian, VW, Polestar und BYD.
Politisch wird’s heute gleich mehrfach spannend: In den USA könnten chinesische Hersteller künftig nur noch über US-geführte Joint Ventures überhaupt lokal produzieren dürfen – parallel stehen ab 2027 harte Software-Verbote für vernetzte China-Autos im Raum. Und auch Tesla musste in Kalifornien nachgeben: Mit „Autopilot“ ist im Marketing Schluss, stattdessen heißt es dort konsequent „Full Self-Driving (Supervised)“ – der Basis-Autopilot fliegt zudem als Standardausstattung raus. Wie fragil Energie- und Mobilitätsversorgung sein können, zeigt der Blick nach Havanna: Durch die verschärfte Blockade kommt Kuba in eine massive Spritkrise, und E-Dreiräder und Kleinstfahrzeuge halten vielerorts den Alltag am Laufen, während sogar der Flugverkehr wegen Kerosinmangel wackelt.
Bei Technik und neuen Modellen geht’s ebenfalls rund: BYD schaltet beim Kompakt-SUV nach oben – der Atto 3 Evo bringt 800 Volt, bis zu 220 kW Laden und auf Wunsch 449 PS als AWD. Lexus setzt derweil auf Showeffekt: Im RZ 550e F Sport (2026) soll „Virtual Shifting“ mit Fake-Gängen und Motorsound für Sportgefühl sorgen, wirkt im Vergleich zur Konkurrenz aber eher wie ein Gimmick – immerhin gibt’s 402 PS und den Wechsel auf NACS. Wer statt Neuheiten lieber Orientierung sucht: In unserer Tesla-Model-3-Kaufberatung 2026 sortieren wir die Highland-Varianten vom Einstieg bis zur Performance-Rakete nach Alltag, Reichweite und Budget.
Im Nutzfahrzeug-Kosmos ziehen mehrere Themen an einem Strang: Ford plant den Neustart mit einem günstigen Pickup – für 2027 ist ein 30.000-Dollar-Elektro-Truck auf der neuen UEV-Plattform angesetzt, mit LFP aus US-Fertigung, besserer Aerodynamik und radikal vereinfachtem Aufbau. Rivian schiebt bei den Lieferwagen nach: Mit AWD und größeren Akkus sollen die EDVs bis zu 336 km schaffen, während Amazon bereits über 30.000 Rivian-Vans weltweit betreibt. Und die Klimabilanz wird greifbarer: Laut E.ON-Studie sparen E-Lkw und E-Transporter in Deutschland schon heute knapp eine Million Tonnen CO₂ pro Jahr – mit Ökostrom sogar mehr, obwohl der Anteil am Bestand noch klein ist.
Zum Schluss noch ein Blick auf Infrastruktur und Sparangebote: Uber geht überraschend „hands-on“ und baut mit 100 Mio. Dollar ein eigenes Schnelllade-Netz in Robotaxi-Depots und Pit-Stops, damit Partnerflotten von Waymo bis Lucid weniger Standzeit haben. Und wer gerade ein Stadtauto sucht, bekommt heute gleich zwei Preis-Highlights: Der neue Retro-Stromer ist als Renault 5 E‑Tech für 23.590 Euro gelistet, und beim Italiener lockt der Fiat 500 Elektro (MY26) mit rund 30% Rabatt sogar unter 19.000 Euro.