Am Markt tut sich was: Bei gebrauchten Elektroautos sind die Preise erstmals seit 14 Monaten wieder unter 30.000 Euro gefallen – getrieben von der neuen Neuwagen-Prämie, die den Gebrauchtmarkt unter Druck setzt und den Abstand zum Verbrenner auf unter 5.000 Euro zusammenschmilzt.
Bei den Herstellern geht’s quer durch alle Klassen: Kia hat mit dem bestätigten EV1 als Picanto-Nachfolger ab 2027 ein klares Ansage-Signal in Richtung bezahlbarer City-Stromer gesetzt (rund 23.000 Euro), während Cupra beim Tavascan Modelljahr 2026 mit neuer 140‑kW-Basis, mehr Bedien-„Hardware“ am Lenkrad und frischen Komfort- und Sound-Features nachlegt. Porsche zeigt derweil, wie ernst es mit Qualität und Prozesskontrolle ist: Für den Cayenne Electric gibt’s Einblicke in die Akkumodul-Fertigung in der Slowakei – inklusive 113‑kWh-Packs, Kühltricks und Cloud-Überwachung.
Bei Tesla deutet alles auf ein neues Flaggschiff hin: Elon Musk hat ein „cooler als ein Minivan“-Projekt bestätigt, das viele als CyberSUV auf Cybertruck-Basis lesen – passend dazu, dass Model S und X im Q2 2026 auslaufen sollen. Gleichzeitig schraubt Tesla am Tempo beim Ladenetz: Mit den neuen „Folding Unit“-Superchargern sollen Installationen günstiger, schneller und direkt V4-tauglich bis 500 kW werden.
Auch China und Europa rücken näher zusammen: Leapmotor hat in München ein europäisches Innovationszentrum eröffnet und will mit Stellantis von Bayern aus Design und Technik globaler denken. Nio bleibt derweil beim Batteriewechsel auf Kurs: Die Gen‑5-Power-Swap-Stationen gehen in interne Tests und sollen erstmals Nio, Onvo und Firefly gemeinsam bedienen – Ziel bleibt, bis Ende 2026 tausend neue Stationen an Autobahnen zu platzieren.
Für die harte Arbeitswelt kommt Nachschub: Ford Pro erweitert mit dem elektrischen Transit City ab 2026 die City-Transporter-Fraktion – mit LFP-Akku, bis zu 254 km Reichweite und bis zu 1,3 Tonnen Nutzlast. Und wer statt Lieferverkehr lieber Leistungs-Overkill will: Mercedes-AMG plant bis 2028 gleich drei elektrische GT-Modelle auf AMG.EA, mit axialen Motoren und Ansagen bis 1.360 PS.
Zum Schluss der Spar-Check: Im Deal rund um den Audi S e-tron GT mit 37% Rabatt steht ein deutscher Neuwagen für 92.819 Euro im Raum – laut Inserat mit rund 54.000 Euro Ersparnis gegenüber Liste, 800‑Volt-Technik und voller Performance-Dröhnung.