Kia zündet die nächste Stufe seiner Elektro-Offensive: Mit dem EV2 bringen die Südkoreaner ein bezahlbares Elektro-SUV auf den Markt, das speziell für Europa entwickelt wurde. Produziert im Werk Žilina (Slowakei), soll der EV2 ab 2026 die Mobilitätswende für die breite Masse einläuten und Traditionsmarken wie Volkswagen sowie preisaggressive chinesische Newcomer wie BYD unter Druck setzen.
Kompaktes Design, große Technik: Was der EV2 bietet
Mit einer Länge von nur 4,06 Metern ist der Kia EV2 perfekt auf den urbanen Raum zugeschnitten, orientiert sich optisch jedoch am markanten „Opposites United“-Design seines großen Bruders EV9. Trotz der kompakten Maße bietet er dank eines Radstands von 2,57 Metern überraschend viel Platz im Innenraum und einen variablen Kofferraum.
Technisch basiert der EV2 auf der bewährten E-GMP-Plattform. Besonders spannend für diese Preisklasse: Er unterstützt Vehicle-to-Load (V2L), womit externe Elektrogeräte mit bis zu 3,6 kW versorgt werden können – ein Feature, das sonst eher in der Oberklasse zu finden ist.
Technische Daten im Überblick
| Modellvariante | Akku / Chemie | Reichweite (WLTP) | Leistung (kW/PS) |
|---|---|---|---|
| Standard Range | 42,2 kWh (LFP) | 317 km | 108 kW / 147 PS |
| Long Range | 61,0 kWh (NMC) | 448 km | 108 kW / 147 PS |
„Der EV2 ist ein entscheidender Schritt, um elektrische Mobilität für die breite Masse zu öffnen – ohne Kompromisse bei Design oder Technologie.“ — Ho-Sung Song, CEO von Kia
Lade-Performance und Alltagstauglichkeit
Ein wichtiges Kaufargument ist die Ladezeit: Von 10 auf 80 Prozent lädt der EV2 in nur 29 bis 30 Minuten. Neben dem standardmäßigen 11-kW-AC-Laden bietet Kia optional sogar 22-kW-AC-Laden an, was das Laden an städtischen Säulen massiv beschleunigt. Ein 15-Liter-Frunk unter der Fronthaube bietet zudem Platz für Ladekabel.
Der Preiskampf 2026: Kia gegen den Rest der Welt
Mit einem angestrebten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro positioniert sich der Kia EV2 direkt gegen Schwergewichte wie den VW ID.Polo, den Skoda Epiq und den Renault 5. Dank der staatlichen Förderung von bis zu 6.000 Euro (abhängig von Haushaltseinkommen und Kindern) sinkt der effektive Preis für viele Käufer sogar auf unter 20.000 Euro.
Die Produktion der Standardvariante startet bereits im Februar 2026, gefolgt von der Long-Range-Version und einer sportlichen GT-Line im Juni.
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