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Škoda Epiq: Günstiges Elektro-SUV ab sofort bestellbar

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

22. Mai 2026·4 Min. Lesezeit
Škoda Epiq: Günstiges Elektro-SUV ab sofort bestellbar

Mit dem neuen Epiq öffnet Škoda die Bestellbücher für sein erstes rein elektrisches City-SUV im Einstiegssegment. Das kompakte Modell basiert auf der modernisierten MEB+-Plattform, bietet trotz kompakter Abmessungen einen riesigen Kofferraum und startet im Herbst mit der Basisversion für unter 26.000 Euro.

Preishammer im Einstiegssegment: Škoda Epiq rollt offiziell an

Der tschechische Automobilhersteller Škoda bläst zum Großangriff auf das Segment der bezahlbaren Elektromobilität. Ab sofort ist das neue City-SUV Škoda Epiq in Deutschland offiziell bestellbar. Das kompakte Crossover-Modell soll die Elektromobilität aus der Premium-Nische direkt in den Massenmarkt katapultieren. Zum Verkaufsstart konzentrieren sich die Tschechen auf die Varianten mit dem größeren Batteriepaket, versprechen aber einen zügigen Ausbau des Portfolios nach unten.

Der strategische Fahrplan sieht vor, dass das absolute Einstiegsmodell Epiq Essence 35 pünktlich zum offiziellen Marktstart Ende September nachgereicht wird. Diese Version soll zu einem Kampfpreis von 25.900 Euro beim Händler stehen. Wer nicht so lange warten möchte, kann ab sofort zu den besser ausgestatteten Linien greifen. Besonders attraktiv ist das zeitlich limitierte Sondermodell "Edition Eins", das Škoda zum Start mit einem spürbaren Preisvorteil in den Konfigurator einstellt.

Zwei Batterie-Technologien für maßgeschneiderte Reichweiten

Der Škoda Epiq nutzt als erstes Fahrzeug der Volkswagen-Tochter die modifizierte MEB+-Plattform. Diese Architektur bricht mit einer alten Škoda-Tradition im Elektro-Segment: Der Epiq wird ausschließlich über die Vorderachse angetrieben. Um die Anschaffungskosten niedrig zu halten, splittet der Hersteller die Batterie-Infrastruktur in zwei grundlegend verschiedene Zellchemien auf. Das Basismodell setzt auf extrem langlebige Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen (LFP), während die teureren Varianten auf bewährte Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC) vertrauen.

Die LFP-Einstiegsbatterie verfügt über eine Nettokapazität von 37,5 kWh und liefert eine alltagstaugliche WLTP-Reichweite von bis zu 315 Kilometern. Die größere NMC-Variante speichert netto 51,5 kWh und erhöht den Aktionsradius im Real-World-Impact auf beachtliche 440 Kilometer. Damit eignet sich das City-SUV nicht mehr nur für den urbanen Pendelverkehr, sondern mutiert zum vollwertigen Erstwagen für Wochenendausflüge. Je nach gewählter Motorstufe leistet das Aggregat an der Front 85 kW (115 PS), 99 kW (135 PS) oder dynamische 155 kW (211 PS).

Modellvariante & Ausstattung Batterietyp & Kapazität (Netto) Systemleistung & Vmax WLTP-Reichweite Einstiegspreis (UVP)
Epiq Essence 35 (Ab September) LFP-Zellen | 37,5 kWh 85 kW (115 PS) | 150 km/h ca. 315 km 25.900 Euro
Epiq Essence 55 (Bestellbar) NMC-Zellen | 51,5 kWh 99 kW (135 PS) | 150 km/h ca. 440 km 32.100 Euro
Epiq Selection 55 (Bestellbar) NMC-Zellen | 51,5 kWh 155 kW (211 PS) | 160 km/h ca. 440 km 35.600 Euro
Epiq Edition Eins 55 (Sondermodell) NMC-Zellen | 51,5 kWh 155 kW (211 PS) | 160 km/h ca. 440 km 35.600 Euro

Bidirektionales Laden als echter Gamechanger im Alltag

Ein technologisches Highlight, das in dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit darstellt, ist die serienmäßige Integration von umfassenden bidirektionalen Ladefunktionen. Der Epiq beherrscht ab der mittleren Ausstattungslinie nicht nur Vehicle-to-Load (V2L), um externe Elektrogeräte wie E-Bikes oder Kaffeemaschinen über eine Steckdose im Fahrzeug mit bis zu 3,6 kW Strom zu versorgen. Das Fahrzeug ist ab Werk auch für Vehicle-to-Home (V2H) und Vehicle-to-Grid (V2G) vorbereitet.

In Kombination mit einer intelligenten, kompatiblen Heim-Wallbox kann das SUV als mobiler Stromspeicher für das Eigenheim genutzt werden. Der Wagen speichert tagsüber überschüssigen Solarstrom vom Dach und speist diesen in den Abendstunden zurück in das Hausnetz ein. An schnellen DC-Ladesäulen schluckt der Akku je nach Variante zwischen 50 und 133 kW Ladestrom. Damit lässt sich der State of Charge (SoC) im besten Fall in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent hochziehen. AC-Laden gelingt mit den in Europa üblichen 11 kW.

"Der neue Škoda Epiq verbindet extrem kompakte Abmessungen mit einem überraschend geräumigen Innenraum und einem Höchstmaß an digitaler Alltagstauglichkeit. Unser Ziel war es, den Einstieg in die elektrische Markenwelt so einfach und attraktiv wie nie zuvor zu gestalten, ohne dass Kunden bei Reichweite oder Ladetechnologie Abstriche machen müssen."

Modern Solid Design und ein riesiges Raumwunder

Optisch markiert der Epiq den ersten Serien-Ausblick auf Škodas neue Designsprache „Modern Solid“. Die Frontpartie wird von einer neu interpretierten, geschlossenen Kühlergrill-Maske und extrem schmalen, T-förmigen LED-Scheinwerfern geprägt. Trotz einer knackigen Außenlänge von nur rund 4,10 Metern glänzt das SUV mit einer exzellenten Raumökonomie. Der Kofferraum schluckt im Standard-Setup phänomenale 475 Liter – ein absoluter Bestwert im direkten Konkurrenzvergleich mit dem VW ID.3 oder dem Opel Mokka-e.

Das Interieur präsentiert sich betont minimalistisch und digital. Ein freistehendes 13-Zoll-Zentraldisplay übernimmt die Steuerung des Infotainmentsystems, das auf der neuesten Software-Generation des Volkswagen-Konzerns aufbaut. Bereits in der Variante Essence sind wichtige Sicherheitsfeatures wie der Spurhalteassistent Lane Assist, der Notbremsassistent Front Assist und ein Kreuzungsassistent serienmäßig an Bord. Wer sich für das Sondermodell Edition Eins entscheidet, erhält obendrein Matrix-LED-Scheinwerfer, ein vollwertiges Navigationssystem und den teilautonomen Travel Assist mit einem rechnerischen Ausstattungsvorteil von satten 2.200 Euro.

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