Range Rover GT, fünftes Modell, und der Start ist rein elektrisch
JLR baut die Range-Rover-Modellfamilie weiter aus und hat den Range Rover GT als fünftes Mitglied angekündigt. Der Hersteller positioniert ihn als neue Ausprägung der Marke, klar mit Grand-Touring-Anspruch.
Wichtig für E-Auto-Fans: Der Marktstart erfolgt als reines Batterie-Elektroauto. Eine Vollhybrid-Option ist erst später im Lebenszyklus vorgesehen.
Innenraum: Ein Display, weniger Reiz, mehr Ruhe
Range Rover rückt beim GT zuerst den Innenraum in den Mittelpunkt. Die Designlinie lautet: Klarheit, Präzision und ruhige Modernität. Übersetzt heißt das, weniger optische Elemente, weniger "Lärm" im Cockpit, mehr Fokus.
Statt klassischem Instrumententräger setzt der Range Rover GT auf ein zentrales Einzeldisplay in der Mitte, kombiniert mit einer separaten Fahreranzeige. Dazu kommt ein verdeckter Luftausströmer, der sich über die gesamte Breite zieht.
Spannend fürs Alltagserlebnis: Ein gewebtes Textil umschließt das Armaturenbrett als durchgehendes Element und verdeckt integrierte Lautsprecher. Ziel ist ein Innenraum als Rückzugsort, also weniger sichtbare Technik und eine bewusst reduzierte Bedienkulisse.
Was das im Alltag bedeutet
Der Ansatz zielt klar auf Langstrecke, Pendeln und Stadtstress. Ein aufgeräumtes Cockpit kann Ablenkung reduzieren, gleichzeitig steht und fällt das Konzept mit Software und Sprachbedienung, denn wenn weniger Tasten da sind, muss die Bedienlogik sitzen.
Plattform und Produktion: EMA, gebaut in Halewood
Der Range Rover GT wird das erste vollelektrische Range-Rover-Modell auf der neuen EMA (Electrified Modular Architecture). Produziert wird er im britischen Halewood, und zwar gemeinsam mit Verbrenner- und Hybridmodellen.
Zum Antrieb sagt JLR klar: zunächst ausschließlich BEV. Später soll eine vollständige Vollhybrid-Option nachgereicht werden.
Statement aus dem Management: GT neu gedacht, aber als Range Rover
"Der Range Rover GT wird das Grand-Touring-Segment neu definieren" und soll "mühelose Elektro-Performance, erstklassigen Fahrkomfort auf langen Strecken und Geländegängigkeit" verbinden. Außerdem gebe der beruhigende Innenraum einen Vorgeschmack auf die Vision eines modernen Grand Tourers.
Welche Range Rover E-Autos als Nächstes kommen sollen
Weitere Details zum Range Rover GT will JLR später in diesem Jahr nachreichen. Parallel werden als erste Elektroautos der Marke elektrische Versionen des Range Rover sowie des Range Rover Sport erwartet.
Auch Velar und Evoque gelten als Kandidaten für E-Auto-Ableger. Der GT steht damit nicht allein, er ist eher das Signal, dass Range Rover seine Elektrifizierung breiter aufstellt.
Bekannte technische Daten zum Range Rover GT (Stand: Ankündigung)
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Modellposition | Fünftes Modell der Range-Rover-Familie |
| Antrieb zum Start | Rein batterieelektrisch (BEV) |
| Spätere Antriebsoption | Vollhybrid geplant (später im Lebenszyklus) |
| Plattform | EMA (Electrified Modular Architecture) |
| Produktion | Halewood, Großbritannien |
| Innenraum-Highlights | Zentrales Einzeldisplay plus Fahreranzeige, verdeckter Luftausströmer, textil umhülltes Armaturenbrett mit integrierten Lautsprechern |
Elektroquatsch-Meinung: Range Rover setzt auf Ruhe statt Feature-Feuerwerk
Die frühe Betonung des Interieurs ist ein klarer Fingerzeig: Der Range Rover GT will nicht über Datenblätter glänzen, sondern über Wohlfühl-Langstrecke und eine bewusst reduzierte Kabine. Für E-Autofahrer ist das dann spannend, wenn Reichweite, Ladeperformance und Software später dazu passen.
Genau diese harten Fakten fehlen noch. Sobald Range Rover Zahlen zu kWh, kW, WLTP und Ladezeit nachlegt, wird man sehen, ob der GT den Grand-Tourer-Anspruch auch an der Ladesäule einlösen kann.



