ElektroQuatsch
Podcast
Videos
News
Alle NewsTrending
Marken
TeslaVWBMWMercedesBYDPorscheAudiRivianStellantisRenaultVolvoFordToyotaPolestarKiaLucidSkodaHyundaiCupraXpengNIONissanLeapmotorFerrariOpelXiaomiZeekrJaguarDaciaFiatHondaMGJeepLand RoverPeugeotLexusMazdaRolls RoyceLotusBentleyVinFastLamborghiniSubaruDodgeSeatCitroënMaxusCadillacGMCDS AutomobilesMiniSuzukiChevroletMaseratiAlfa RomeoAcuraBugatti
Deals
Elektroautosneu
ÜbersichtVergleichRangliste

Zulassungen

DeutschlandModelleModell VergleichHerstellerHersteller Vergleich
Rechnerneu
StromkostenrechnerE-Auto-Prämie 2026Elektro vs. VerbrennerDienstwagen-Rechner
Über uns
HomeNewsRechnerSuchePodcast
ElektroQuatsch

Dein Blog für Elektromobilität. News, Tests und Analysen zu Tesla, VW, BMW, Mercedes und mehr.

Podcast

  • Keine Artikel gefunden

Videos

  • Keine Artikel gefunden

Folge uns

  • YouTube
  • Spotify
  • Apple Podcast
  • Amazon
  • Podcast.de
  • Instagram von Nico
  • Tageszusammenfassungen
  • Impressum
  • Datenschutz

Unsere Shops:SHOP4TESLA|SHOP4EV— mit Code ELEKTROQUATSCH sparen.

© 2026 ElektroQuatsch. Alle Rechte vorbehalten.

StartseiteTechnik & Software
Technik & Software

Smart #2: Tridion-Zelle ist zurück – 300 km & <20 min Laden

Nico Pliquett

Nico Pliquett

3. Juli 2026·4 Min. Lesezeit
Smart #2: Tridion-Zelle ist zurück – 300 km & <20 min Laden

Smart bringt mit dem #2 wieder einen ultrakompakten Elektro-Zweisitzer – inklusive der ikonischen Tridion-Sicherheitszelle. Technisch setzt das Modell auf eine neue E-Plattform mit Fünflenker-Hinterachse, mehr Akku (über 35,7 kWh) und schnellem DC-Laden von 10 auf 80 % in unter 20 Minuten.

Smart #2: Zurück zum Zweisitzer – aber technisch auf neuem Level

Smart will mit dem kommenden #2 wieder dorthin, wo die Marke für viele ihren Kern hat: ultrakompakt, konsequent für die Stadt gedacht und als Zweisitzer. Der Unterschied zu früher: Diesmal entsteht das Auto von Grund auf als Elektrofahrzeug – ohne Kompromisse einer Plattform, die ursprünglich für Verbrenner ausgelegt war.

Basis ist eine neue, rein elektrische Architektur namens ECA (Electric Compact Architecture). Das soll nicht nur Packaging-Vorteile bringen (mehr nutzbarer Innenraum auf kleiner Grundfläche), sondern auch bei Fahrdynamik und Abstimmung helfen – genau die Punkte, die bei Mini-Autos schnell „nervös“ wirken können.

Tridion-Zelle feiert Comeback: Fokus auf passive Sicherheit

Eine der wichtigsten Ansagen: Die Tridion-Zelle kehrt zurück. Smart setzt damit erneut auf eine klar erkennbare Sicherheitsstruktur, die schon beim ForTwo ein Markenzeichen war – und die bei so kleinen Autos ein echtes Argument ist, weil sie in der Wahrnehmung von außen oft als „weniger sicher“ gelten.

„Mit ihrer Implementierung wollen wir, wie in der Vergangenheit, unterstreichen, dass passive Sicherheit bei uns mit höchster Priorität im Entwicklungslastenheft steht.“

Für Käuferinnen und Käufer im DACH-Raum dürfte genau das entscheidend sein: Ein City-Car, das nicht nur praktisch ist, sondern beim Thema Sicherheit sichtbar ernst macht.

Fünflenker-Hinterachse im A-Segment: ungewöhnlich, aber sinnvoll

Technisch wird’s spannend an der Hinterachse: Smart verabschiedet sich von der bisherigen De-Dion-Konstruktion und bringt im A-Segment erstmals eine Fünflenker-Hinterachse. Das ist in dieser Klasse alles andere als Standard – eher ein Feature, das man aus höheren Segmenten kennt.

Der Vorteil: Mehr Freiheitsgrade in der Abstimmung. Heißt in der Praxis: mehr Komfort auf schlechten Stadtstraßen, ohne die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten zu opfern. Gerade bei kurzen Radständen ist das eine der Stellschrauben, die den Unterschied zwischen „quirlig“ und „anstrengend“ ausmachen.

Direktere Lenkung, kleiner Wendekreis – der Heckantrieb bleibt

Smart bleibt der klassischen Idee treu, den Antrieb hinten zu platzieren. Das ist nicht Nostalgie, sondern ein handfester Packaging- und Wendekreis-Vorteil: Vorn müssen keine Antriebswellen untergebracht werden, die den Lenkeinschlag begrenzen. Ergebnis: Die Vorderräder können weit einschlagen – gut für enge Parkhäuser, Altstadtgassen und U-Turns.

„Unser Ziel ist es, im Zweisitzer-Segment eine der besten Lenkungen umzusetzen, die wir in der Smart-Historie hatten.“

Kombiniert mit einer direkteren Lenkung soll der #2 damit genau dort glänzen, wo City-EVs gewinnen müssen: im Alltag bei niedrigen Geschwindigkeiten und schnellen Richtungswechseln.

Akku, Reichweite, Laden: über 35,7 kWh und 10–80 % in unter 20 Minuten

Beim Energiespeicher legt Smart spürbar zu. Genannt wird eine Batteriekapazität von über 35,7 kWh – grob eine Verdopplung gegenüber früheren Smart-Generationen. Die Zielgröße für die Reichweite liegt bei rund 300 km (vermutlich je nach Zyklus/Variante), also genau in dem Bereich, den viele als „alltagstauglich ohne Lade-Stress“ für Stadt und Umland ansehen.

Besonders relevant: DC-Schnellladen von 10 auf 80 % in unter 20 Minuten. Wenn Smart das im Serienfahrzeug stabil und wiederholbar hinbekommt, ist das ein echter Pluspunkt – nicht nur für Laternenparker, sondern auch für Pendler, die zwischendurch schnell nachladen wollen.

Bekannte Eckdaten (aktueller Stand)

Merkmal Angabe
Plattform ECA (Electric Compact Architecture)
Antriebslayout Heckantrieb (für maximalen Lenkeinschlag)
Hinterachse Fünflenker-Hinterachse
Batterie > 35,7 kWh
Reichweite ca. 300 km
DC-Laden 10–80 % in < 20 Minuten
Sicherheitsstruktur Tridion-Zelle (Rückkehr bestätigt)

Europa-Fokus trotz China-Entwicklung: Abstimmung soll hier entstehen

Seit der Neuaufstellung von Smart (Joint Venture mit starker Geely-Rolle) findet Entwicklung und Produktion maßgeblich in China statt. Gleichzeitig betont Smart, dass Europa beim #2 eine zentrale Rolle spielt – auch weil hier noch viele Smart-Kundinnen und -Kunden auf einen echten ForTwo-Nachfolger warten.

Entscheidend ist dabei weniger der Standort an sich, sondern ob die Fahrwerks- und Lenkungsabstimmung wirklich europäische Erwartungen trifft – also Autobahn-Stabilität, Lenkgefühl und Komfort auf typischen DACH-Straßen.

Preis: Unter 22.500 Euro als Ziel – noch nicht final

Spannend wird der Einstiegspreis. Als Zielgröße steht im Raum: unter 22.500 Euro. Bestätigt ist das als Fixpreis noch nicht – aber als Signal ist es klar: Der #2 soll wieder das Einsteigsmodell werden und sich deutlich unter #1/#3/#5 positionieren.

Ob dieses Ziel in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Ende mit Ausstattung, Batterie und Sicherheitsanspruch zusammenpasst, wird der Marktstart zeigen. Gerade in 2026/2027 wird der Preisdruck im Einstiegssegment massiv – siehe etwa der Hyundai Ioniq 3 als neuer Elektro-Kleinwagen um 30.000 Euro oder Modelle wie der Kia EV1.

Einordnung: Warum der #2 für den City-EV-Markt wieder wichtig werden kann

Der City-EV-Markt in Europa hatte zuletzt eine Lücke: Viele Fahrzeuge wurden größer, teurer und SUV-lastig. Ein konsequent kleiner Zweisitzer mit echter Sicherheits-DNA, moderner Hinterachse und schnellem Laden kann genau die Nische besetzen, die Smart groß gemacht hat – diesmal ohne „E-Umrüstung“ und mit zeitgemäßer Reichweite.

Wenn dich das Thema kompakte E-Autos 2026 generell interessiert: In unserer Übersicht zu Elektroauto-Neuheiten 2026 sammeln wir die wichtigsten neuen Modelle und Preisbereiche. Und falls du beim Laden tiefer einsteigen willst, hilft der Vergleich 800V vs. 400V, um Ladeversprechen besser einzuordnen.

SHOP4EV

Du suchst Zubehör für dein Elektroauto? Mit Code ELEKTROQUATSCH gibt's den größtmöglichen Rabatt (auch bei Shop4Tesla).

Zum Shop

Kommentare

Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Artikel teilen

Gefällt dir ElektroQuatsch?Als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Weitere Artikel

Alle News
BMW nennt den elektrischen M3 wirklich M3, kein iM3: 4 Motoren, „Heart of Joy“ und Akku über 100 kWh
BMWTechnik & Software

BMW nennt den elektrischen M3 wirklich M3, kein iM3: 4 Motoren, „Heart of Joy“ und Akku über 100 kWh

BMW hält beim kommenden Elektro-M3 am traditionsreichen M3-Namen fest. Technisch deutet alles auf vier Radnaben-nahe E-Motoren, Torque Vectoring via „Heart of Joy“ und einen Akku mit über 100 kWh hin, mit klarem Fokus auf Fahrdynamik statt reiner kW-Show.

20. Juli 2026
Cupra Tavascan VZ 4Drive: Was sich 2026 wirklich verbessert hat und was nicht

Bleib auf dem Laufenden

Erhalte die neuesten Artikel direkt in dein Postfach. Kein Spam, nur ElektroQuatsch.

Jeden Tag die neuesten Artikel kompakt zusammengefasst.

Technik & SoftwareCupra

Cupra Tavascan VZ 4Drive: Was sich 2026 wirklich verbessert hat und was nicht

Cupra hat dem Tavascan VZ ein Update in Aussicht gestellt, doch viele 2026er Autos fahren noch mit dem bekannten Setup. Was im Alltag trotzdem besser wirkt, wo es weiter hakt und warum der Einstiegspreis fällt, aber Extras teurer werden.

20. Juli 2026
Tesla HW4 fährt offenbar mit „abgespeckten“ FSD-Modellen, Cybercab dient als Basis für die großen KI-Netze
TeslaTechnik & Software

Tesla HW4 fährt offenbar mit „abgespeckten“ FSD-Modellen, Cybercab dient als Basis für die großen KI-Netze

Tesla soll FSD für das Cybercab zuerst mit größeren KI-Modellen entwickeln und diese dann per „Distillation“ für HW4-Fahrzeuge verschlanken. Für Fahrer bedeutet das, Updates auf HW4 könnten näher an Robotaxi-Software dran sein als bisher gedacht.

19. Juli 2026
BMW nennt den elektrischen M3 wirklich M3, kein iM3: 4 Motoren, „Heart of Joy“ und Akku über 100 kWh
BMWTechnik & Software

BMW nennt den elektrischen M3 wirklich M3, kein iM3: 4 Motoren, „Heart of Joy“ und Akku über 100 kWh

BMW hält beim kommenden Elektro-M3 am traditionsreichen M3-Namen fest. Technisch deutet alles auf vier Radnaben-nahe E-Motoren, Torque Vectoring via „Heart of Joy“ und einen Akku mit über 100 kWh hin, mit klarem Fokus auf Fahrdynamik statt reiner kW-Show.

20. Juli 2026
Cupra Tavascan VZ 4Drive: Was sich 2026 wirklich verbessert hat und was nicht
Technik & SoftwareCupra

Cupra Tavascan VZ 4Drive: Was sich 2026 wirklich verbessert hat und was nicht

Cupra hat dem Tavascan VZ ein Update in Aussicht gestellt, doch viele 2026er Autos fahren noch mit dem bekannten Setup. Was im Alltag trotzdem besser wirkt, wo es weiter hakt und warum der Einstiegspreis fällt, aber Extras teurer werden.

20. Juli 2026
Tesla HW4 fährt offenbar mit „abgespeckten“ FSD-Modellen, Cybercab dient als Basis für die großen KI-Netze
TeslaTechnik & Software

Tesla HW4 fährt offenbar mit „abgespeckten“ FSD-Modellen, Cybercab dient als Basis für die großen KI-Netze

Tesla soll FSD für das Cybercab zuerst mit größeren KI-Modellen entwickeln und diese dann per „Distillation“ für HW4-Fahrzeuge verschlanken. Für Fahrer bedeutet das, Updates auf HW4 könnten näher an Robotaxi-Software dran sein als bisher gedacht.

19. Juli 2026