ElektroQuatsch
Podcast
Videos
News
Alle NewsTrendingNewsletter
Marken
TeslaVWBMWMercedesBYDPorscheAudiRivianStellantisToyotaVolvoRenaultKiaFordPolestarHyundaiSkodaLucidCupraXpengNIONissanLeapmotorFerrariOpelXiaomiZeekrJaguarMGDaciaHondaLand RoverFiatPeugeotJeepLexusMazdaBentleyRolls RoyceLotusVinFastLamborghiniSubaruDodgeSeatSmartCitroënMaxusCadillacGMCDS AutomobilesAcuraMiniSuzukiChevroletGreat WallMaseratiAlfa RomeoBugatti
Deals
Elektroautosneu
ÜbersichtVergleichRanglisteGünstigste E-AutosBeste ReichweiteLadestationen finden

Zulassungen

DeutschlandModelleModell VergleichHerstellerHersteller Vergleich
Rechnerneu
StromkostenrechnerTHG-Quote 2026E-Auto-Prämie 2026Elektro vs. VerbrennerDienstwagen-Rechner
Über uns
HomeNewsRechnerSuchePodcast
ElektroQuatsch

Dein Blog für Elektromobilität. News, Tests und Analysen zu Tesla, VW, BMW, Mercedes und mehr.

  • Tageszusammenfassungen
  • THG-Quote 2026
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Podcast

Keine Artikel gefunden

Alle Folgen

Videos

Keine Artikel gefunden

Alle Videos

Newsletter

Elektroauto-News per E-Mail

Folge uns

YouTube
Spotify
Apple Podcast
Amazon Music
Podcast.de
Instagram
Podcast abonnieren

Unsere Shops:SHOP4TESLASHOP4EV

Mit dem Code ELEKTROQUATSCH in beiden Shops sparen.

© 2026 ElektroQuatsch. Alle Rechte vorbehalten.

StartseiteVW
VWPolitik & Wirtschaft

VW-Vertriebschef: Verbrenner sterben aus wie Pferde

Constantin Hoffmann
Constantin Hoffmann
14. Juni 2026·4 Min. Lesezeit
VW-Vertriebschef: Verbrenner sterben aus wie Pferde

Volkswagen-Vertriebsvorstand Martin Sander kritisiert die anhaltende politische Debatte über ein Verbrenner-Verbot in Europa scharf. Er zieht einen historischen Vergleich zum Umstieg vom Pferd auf das Automobil und betont, dass sich die Elektromobilität ganz ohne staatliche Zwänge allein durch ihre technologische Überlegenheit durchsetzen wird. Gleichzeitig erteilt der Wolfsburger Autogigant alternativen Übergangskonzepten wie Range-Extender-Systemen für den europäischen Markt eine klare Absage.

Technologische Evolution: Warum der Verbrenner den Kampf ohnehin verliert

Die politische und gesellschaftliche Debatte um das für das Jahr 2035 angesetzte Verbrenner-Aus in der Europäischen Union wird im Juni 2026 von einer neuen, pragmatischen Sichtweise aus der Wolfsburger Konzernzentrale aufgemischt. Volkswagen-Vertriebsvorstand Martin Sander plädiert in einem aktuellen Grundsatz-Interview vehement dafür, die von Ängsten und Verboten geprägte Diskussion endlich ad acta zu legen. Nach Ansicht des Top-Managers fokussiert sich die Politik viel zu stark auf rechtliche Deadlines, anstatt die unbestreitbaren Produktvorteile moderner Elektrofahrzeuge positiv in den Vordergrund zu rücken.

Um seine These zu untermauern, bemüht Sander einen ebenso plakativen wie treffenden historischen Vergleich aus der Frühzeit der individuellen Mobilität. Er stellt die provokante Frage, wann genau in der Menschheitsgeschichte eigentlich der Kauf von Pferden gesetzlich verboten wurde. Die Antwort liefert die Realität: Pferde wurden nie verboten, und man kann sie auch im Jahr 2026 problemlos erwerben. Dennoch nutzt sie heute niemand mehr für den täglichen Arbeitsweg von A nach B, weil das Automobil mit Verbrennungsmotor schlicht das fundamental bessere, schnellere und komfortablere Fortbewegungsmittel war. Exakt diese organische Transformation wird sich laut VW nun zwischen Benziner und Stromer wiederholen.

Infrastruktur und Strompreise: Die echten Hebel der Akzeptanz

Damit der Umschwung in den Köpfen der breiten Masse gelingt, fordert die VW-Vertriebsspitze ein radikales Umdenken von Politik und Industrie. Anstatt Barrieren aufzubauen und Verbraucher durch ständige Kursänderungen bei den Flottengrenzwerten zu verunsichern, müssen die realen Hürden des elektrischen Alltags kompromisslos weggeräumt werden. Das bedeutet im Klartext: Ein massiver, verlässlicher Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur an den Hauptverkehrsachsen sowie spürbare Entlastungen bei den industriellen und privaten Strompreisen. Sind diese Rahmenbedingungen erfüllt, wird die Nachfrage nach Verbrennern bis Mitte des kommenden Jahrzehnts ganz von allein auf eine unbedeutende Randnotiz von schätzungsweise drei bis fünf Prozent schrumpfen.

Dass dieser evolutionäre Prozess längst begonnen hat und keineswegs utopisch ist, untermauern die aktuellen Absatzzahlen auf dem europäischen Kernmarkt. Trotz des vorübergehenden Wegfalls staatlicher Kaufprämien in einigen Ländern machen reine Vollstromer (BEV) mittlerweile ein stolzes Viertel aller Neuzulassungen in Deutschland aus, während der EU-weite Schnitt stabil bei rund einem Fünftel liegt. Volkswagen selbst feiert im Juni 2026 einen historischen Meilenstein und lieferte in Dresden das weltweit zweimillionste rein elektrische Fahrzeug der Marke aus – einen ID.3. Die technologische Akzeptanz reift im Alltag der Autofahrer also deutlich schneller heran, als es die politisch aufgeheizte Debatte vermuten lässt.

Antriebs- & Plattform-Parameter Volkswagen ID. Polo (Zukunftsvision ab 2026) Volkswagen Polo TSI (Verbrenner-Referenz)
Fahrzeugklasse / Segment Kompakter Fünftürer (B-Segment) Kompakter Fünftürer (B-Segment)
Antriebskonzept Rein elektrisch (MEB-Entry-Plattform) Dreizylinder-Turbo (Ottomotor)
Systemleistung 85 kW (116 PS) bis zu 155 kW (GTI-Modell) 70 kW (95 PS) bis 110 kW (150 PS)
Batteriekapazität / Tankvolumen 37 kWh (LFP) oder 52 kWh (NMC-Zellchemie) 40 Liter Superbenzin
Reale Reichweite (WLTP / Praxis) Bis zu 454 Kilometer mit großem Akku Ca. 650 bis 700 Kilometer je nach Fahrweise
Wartungsintensität & Verschleiß Extrem gering (Kein Ölwechsel, Bremsschonung durch Rekuperation) Klassische Wartungsintervalle (Zündkerzen, Filter, Abgasanlage)
Zukunftsfeature (Infrastruktur) Vehicle-to-Grid fähig (V2G-Heimspeicher ab Q4/2026) Reiner Energieverbraucher ohne Netzanbindung
Offizieller Basispreis (Umgerechnet) Ab 24.995 Euro (Verkaufsstart im Sommer) Ab 21.590 Euro (Aktueller Listenpreis)

Real-World-Impact: Vollelektrisch statt krampfhafter Übergangstechnologien

Für den realen Alltagsbetrieb der Verbraucher untermauert Volkswagen diese Strategie mit einer klaren Absage an technische Kompromisse. Während chinesische Hersteller massiv auf sogenannte Range-Extender-Fahrzeuge (EREV) setzen – also Elektroautos, die einen kleinen Verbrennungsmotor als reinen Generator zur Reichweitenverlängerung mitschleppen –, erteilt Martin Sander diesem Konzept für Europa eine deutliche Absage. Obwohl VW für den chinesischen Markt spezifische Modelle wie den ID. Era 9X mit genau dieser Technologie ausrüstet, sieht das Management in Europa absolut keinen Markt für die doppelte mechanische Komplexität im Cockpit.

Die Wolfsburger Begründung leuchtet im automobilen Alltag ein: Die Reichweiten der reinen Batteriefahrzeuge sind im Jahr 2026 schlicht groß genug, um jegliche Reichweitenangst unbegründet verpuffen zu lassen. Das beste Beispiel liefert die frisch in Spanien angelaufene Produktion der "Electric Urban Car Family". Der brandneue ID. Polo bricht mit einem Einstiegspreis von unter 25.000 Euro nicht nur eine kritische Budgetgrenze für Familien, sondern liefert dank des optionalen 52-kWh-Akkus eine WLTP-Reichweite von bis zu 454 Kilometern. Ein mühsam mitgeschleppter Benzinmotor zur Stromerzeugung im Heck wäre in dieser Fahrzeugklasse im europäischen Alltag schlichtweg technologischer Ballast.

"Es gibt einen Markt für Range-Extender in China. Aber in Deutschland oder Europa sehen wir diese Möglichkeit derzeit absolut nicht. Unsere rein elektrischen Modelle bieten genau die Reichweiten und die Effizienz, die wir brauchen, um im harten Wettbewerb vollkommen konkurrenzfähig zu sein. Die Kunden werden ganz von allein erkennen, dass das reine Elektroauto dem alten Verbrenner in jeglicher Hinsicht überlegen ist."

Zudem transformiert VW das Elektroauto im kommenden Herbst von einem reinen Transportmittel zu einem aktiven Renditeobjekt für den Besitzer. Gemeinsam mit der Energietochter Elli startet im vierten Quartal 2026 der offizielle kommerzielle Rollout des "Vehicle-to-Grid"-Pakets (V2G) für Privatkunden in Deutschland. Da die gesamte ID.-Familie bereits seit Jahren ab Werk hardwareseitig für das bidirektionale Laden gerüstet ist, können Autofahrer den Akku ihres Wagens als Zwischenspeicher für überschüssigen PV-Strom nutzen oder Energie bei teuren Netzspitzen gewinnbringend zurückspeisen. Volkswagens Botschaft ist im Sommer 2026 unmissverständlich: Wer jetzt noch einen klassischen Benziner kauft, zimmert sich auf lange Sicht eine teure Pferdebox in den Vorgarten.

SHOP4EV

Du suchst Zubehör für dein Elektroauto? Mit Code ELEKTROQUATSCH gibt's den größtmöglichen Rabatt (auch bei Shop4Tesla).

Zum Shop

Artikel teilen

Gefällt dir ElektroQuatsch?Als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Weitere Artikel

Alle News
Audi Q9: neues Flaggschiff startet mit V6 TDI und viel Display-Rand
AudiPolitik & Wirtschaft

Audi Q9: neues Flaggschiff startet mit V6 TDI und viel Display-Rand

Audi erweitert sein Portfolio um den neuen Q9 als größtes aktuelles Modell, fokussiert klar auf den US-Markt und startet ausgerechnet mit einem V6 TDI. Dazu bleibt das Cockpit-Layout konservativ, inklusive auffällig breiter Display-Ränder und viel schwarzer Kunststofffläche.

29. Juli 2026
BMW Stellenabbau: 8.000 Jobs offenbar betroffen
BMW

Bleib auf dem Laufenden

Erhalte die neuesten Artikel direkt in dein Postfach. Kein Spam, nur ElektroQuatsch.

Jeden Tag die neuesten Artikel kompakt zusammengefasst.

Markt & Zahlen

BMW Stellenabbau: 8.000 Jobs offenbar betroffen

BMW soll laut Berichten ein weltweites Programm zum Abbau von rund 8.000 Stellen vorbereiten. In Deutschland könnte ein freiwilliges Abfindungsprogramm ab Oktober 2026 bis Ende 2027 den Großteil ausmachen, während der Konzern parallel seine Managementstruktur straffen will.

29. Juli 2026
Xpeng Europa-Strategie: CEO plant 1 Mio. Verkäufe bis 2030
XpengPolitik & Wirtschaft

Xpeng Europa-Strategie: CEO plant 1 Mio. Verkäufe bis 2030

Xpengs CEO He Xiaopeng stuft Europa als gleich wichtigen Kernmarkt ein und nennt ein klares Ziel: Bis 2030 sollen über eine Million Fahrzeuge außerhalb Chinas verkauft werden. Parallel prüft der Hersteller Optionen für Produktion in Europa, baut sein Händlernetz in Deutschland aus und setzt stark auf KI als Differenzierungsmerkmal.

29. Juli 2026
Audi Q9: neues Flaggschiff startet mit V6 TDI und viel Display-Rand
AudiPolitik & Wirtschaft

Audi Q9: neues Flaggschiff startet mit V6 TDI und viel Display-Rand

Audi erweitert sein Portfolio um den neuen Q9 als größtes aktuelles Modell, fokussiert klar auf den US-Markt und startet ausgerechnet mit einem V6 TDI. Dazu bleibt das Cockpit-Layout konservativ, inklusive auffällig breiter Display-Ränder und viel schwarzer Kunststofffläche.

29. Juli 2026
BMW Stellenabbau: 8.000 Jobs offenbar betroffen
BMWMarkt & Zahlen

BMW Stellenabbau: 8.000 Jobs offenbar betroffen

BMW soll laut Berichten ein weltweites Programm zum Abbau von rund 8.000 Stellen vorbereiten. In Deutschland könnte ein freiwilliges Abfindungsprogramm ab Oktober 2026 bis Ende 2027 den Großteil ausmachen, während der Konzern parallel seine Managementstruktur straffen will.

29. Juli 2026
Xpeng Europa-Strategie: CEO plant 1 Mio. Verkäufe bis 2030
XpengPolitik & Wirtschaft

Xpeng Europa-Strategie: CEO plant 1 Mio. Verkäufe bis 2030

Xpengs CEO He Xiaopeng stuft Europa als gleich wichtigen Kernmarkt ein und nennt ein klares Ziel: Bis 2030 sollen über eine Million Fahrzeuge außerhalb Chinas verkauft werden. Parallel prüft der Hersteller Optionen für Produktion in Europa, baut sein Händlernetz in Deutschland aus und setzt stark auf KI als Differenzierungsmerkmal.

29. Juli 2026