Heute geht’s zuerst in die Technik-Küche der Hersteller: General Motors will mit LMR-Akkus als LFP-Alternative ab 2028 günstige E-Autos ohne teures Kobalt bauen – mit höherer Energiedichte und weniger Reichweitenstress im Winter. Auch BMW feilt an der E-Emotion: Beim elektrischen M3 setzt die M GmbH auf einen eigenen Sound, der aus den echten Motorfrequenzen entsteht, statt auf V8-Fake-Getöse. Und Apple macht die Ladepause offiziell zur Bildschirmzeit: CarPlay bekommt mit iOS 27 Video-Streaming für geparkte Autos, ganz ohne umständliches AirPlay-Gespiegel.
Bei den Herstellern und Märkten war ebenfalls einiges los: BMW feiert einen Bilderbuch-Start, denn der neue iX3 knackt im ersten Monat die 10.000 Auslieferungen – 800-Volt-Technik und schnelles Laden scheinen zu ziehen, Produktionsschichten in Debrecen inklusive. Volkswagen schießt derweil gegen die Verbrenner-Nostalgie: VW-Vertriebschef Martin Sander sieht Verbrenner wie Pferde aussterben und winkt Range-Extender für Europa gleich mit ab. Parallel räumt Xpeng Gerüchte ab und setzt fürs Europa-Wachstum lieber auf Magna: In den Xpeng-Europa-Plänen gibt’s eine Absage an die VW-Werk-Übernahme, während in Graz schon 2026 ein viertes Modell anlaufen soll.
China-Thema des Tages bleibt BYD – mit einem kleinen Twist: Einerseits zielt der Konzern mit dem Dolphin G DM-i als Plug-in-Offensive für Europa auf die City-Klasse und will dank lokaler Fertigung Importzölle elegant umschiffen. Andererseits kommt genau diese Lokalisierung langsamer als gedacht, denn der Serienstart des BYD-Werks in Ungarn verschiebt sich bis Ende 2026 – BYDs Absatzdrang in Europa bremst das aber offenbar kaum.
Bei Tesla gibt’s gleich doppelt Neuigkeiten: Der Cybertruck kann nach langer Wartezeit endlich selbst vorfahren, denn Actually Smart Summon kommt per Update und basiert auf der aktuellen FSD-v14-Architektur – Steer-by-Wire machte die Anpassung wohl knifflig. Und wer lieber klassisch fährt statt parkt, bekommt ein Effizienz-Statement serviert: Im Realtest knackt das Tesla Model 3 die EPA-Prognose und soll über 630 Kilometer geschafft haben – Sparfuchs-Krone inklusive.
Zum Schluss noch ein Blick in die Logistik: Amazon schaltet beim Fuhrpark einen Gang hoch und hat weltweit die Marke von 50.000 E-Transportern gerissen – getragen von Rivian in den USA, Mercedes-Modellen in Europa und einem massiven Ausbau privater Ladepunkte.