Citroën C5 Aircross: neue Elektro-Topmotorisierung ist jetzt bestellbar
Citroën erweitert den neuen C5 Aircross um eine weitere vollelektrische Variante: den Elektromotor 230 Long-Range. Damit ist das Antriebsangebot des Mittelklasse-SUV nach Herstellerangaben komplett – Käufer können zwischen Hybrid, Plug-in-Hybrid sowie zwei rein elektrischen Antrieben wählen.
Für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, ist die neue Long-Range-Version die spannendste Nachricht: Mehr Akku, viel WLTP-Reichweite und Schnellladen in einem Bereich, der auf dem Papier alltagstaugliche Ladepausen ermöglicht.
Die wichtigsten Daten: 170 kW, 97 kWh netto, bis zu 679 km WLTP
Der neue E-Antrieb leistet 170 kW (231 PS). Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie mit 97 kWh netto (104 kWh brutto). Daraus resultiert eine angegebene Reichweite von bis zu 679 km (WLTP) – ein Wert, der im Segment der Familien-SUV klar in Richtung Langstrecke zielt.
Wichtig für die Praxis: WLTP ist ein Vergleichswert. Je nach Tempo, Temperatur und Beladung kann die Real-World-Reichweite spürbar abweichen – aber mit knapp 100 kWh netto ist die Basis für lange Etappen ohne ständiges Nachladen grundsätzlich da.
| Merkmal | Citroën C5 Aircross Elektro 230 Long-Range |
|---|---|
| Leistung | 170 kW (231 PS) |
| Batterie (netto / brutto) | 97 kWh / 104 kWh |
| Reichweite (WLTP) | bis zu 679 km |
| AC-Laden | 11 kW, dreiphasig (Serie) |
| DC-Schnellladen | bis zu 160 kW |
| DC-Ladezeit | 20–80% in ca. 27 Minuten |
Laden: 11 kW AC serienmäßig, bis zu 160 kW DC
Serienmäßig ist ein 11-kW-AC-Bordlader (dreiphasig) an Bord – für Zuhause und am Zielort im DACH-Alltag ein wichtiger Punkt, weil 11 kW an der Wallbox meist der „Sweet Spot“ aus Tempo und Installationsaufwand sind.
Unterwegs lädt der C5 Aircross Elektro laut Datenblatt mit bis zu 160 kW DC. Der typische Vergleichswert dazu: 20 auf 80% sollen in rund 27 Minuten klappen. Das ist nicht „Hypercharging“ wie bei einigen 800V-Fahrzeugen, aber für ein Reise-SUV absolut in der Liga „Kaffee- und Toilettenpause“.
Plattformwechsel: C5 Aircross erstmals auf Stellantis STLA Medium
Der neue C5 Aircross wurde von Grund auf neu entwickelt und steht erstmals auf der STLA-Medium-Plattform von Stellantis. Das ist insofern relevant, weil diese Architektur auf verschiedene Antriebe (inklusive Elektro) ausgelegt ist und damit typischerweise mehr Spielraum bei Batteriegrößen, Packaging und Assistenztechnik bietet als umgebaute Verbrenner-Plattformen.
„Mit dem neuen C5 Aircross zeigen wir, wofür Citroën heute steht: für sympathische, alltagstaugliche Mobilität mit echtem Wohlfühlfaktor. Das größte, modernste Auto, das Citroën je gebaut hat. Unser neues SUV-Flaggschiff – mit viel Raum für Familie, Freunde und Gepäck, einem rundum entspannten Fahrgefühl und kleinen Details, die den Alltag einfacher machen. Und das zu einem Preis, der positiv überrascht.“
Thomas Goldboom, Managing Director Citroën Deutschland
Ausstattung & Preise: ab 49.690 Euro, Sondermodell „Team D“
Bestellbar ist die E-Version in den Ausstattungslinien „Plus“ und „Max“. Los geht’s bei 49.690 Euro (Plus) beziehungsweise 53.690 Euro (Max).
Zusätzlich bietet Citroën den Elektromotor 230 Long-Range auch als „Team D“-Sondermodell an. Dieses soll die Ausstattung „Max“ mit zusätzlichen Komfort- und Technologiefeatures sowie eigenen Designmerkmalen noch einmal aufwerten.
Einordnung: Für wen ist die Long-Range-Version interessant?
Mit 97 kWh netto und bis zu 679 km WLTP positioniert Citroën den C5 Aircross klar als Familien- und Reiseauto. Wer häufig Autobahn fährt, profitiert vor allem von der Kombination aus großem Akku und akzeptabler DC-Leistung – die Ladezeit 20–80% ist praxisnah, wenn die Ladeplanung stimmt.
Preislich landet der C5 Aircross damit in einem Feld, in dem viele Käufer auch Richtung Tesla schauen. Wenn dich diese Alternative interessiert: Unser Überblick zum Tesla Model Y mit 0% Finanzierung und Rabatt zeigt, wie sich Konditionen im Markt gerade entwickeln. Und falls du beim Laden unterwegs sparen willst, hilft der Ladeanbieter-Vergleich 2026 mit Tarifen und Spartipps bei der Einordnung.
Technisch spannend ist außerdem der Blick auf die Architekturfrage: Welche Vorteile 800V gegenüber 400V im Alltag bringen kann (und wann nicht), erklären wir im Artikel 800V vs. 400V: Welche E-Auto-Architektur brauchst du 2026?.



