Folge 80 des ElektroQuatsch-Podcasts startet mit Urlaubsanekdoten zwischen Da Nang und Italien, bevor Nico und Constantin in den Nachrichtenmodus schalten. Danach geht es einmal quer durch die aktuelle E-Mobilitätslage, mit viel Einordnung dazu, was an den Meldungen wirklich relevant ist und wo Hersteller gerade nervös wirken.
Im Fokus steht Tesla: Thema sind die neuen Earnings-Zahlen und mehrere Ankündigungen rund um Software und Funktionen. Genannt werden unter anderem FSD-Einsatzpläne beim Semi, kostenloser Strom in Zusammenhang mit Waldbränden sowie ein „Summer Update 2026“ mit Features wie Grok-Sprachsteuerung für den Scheibenwischer, Teams-Meetings über die Innenraumkamera und einer Sperre fürs Fond-Display, damit Kinder nicht alles antippen.
Bei den deutschen Herstellern beschreiben die beiden eine Mischung aus Kurswechsel und Kostendruck. BMW sorgt mit der Aussage für Gesprächsstoff, im Quartal mehr Geld mit Kreditgeschäften als mit dem Autobau verdient zu haben, verbunden mit der Ankündigung, 8.000 Bürostellen zu streichen. Mercedes verabschiedet sich vom „EQ“-Namenskonzept, stattdessen soll es Richtung „GLA elektrisch“ gehen, während VW viel Hoffnung in einen günstigen ID.Polo legt und Audi zwischen US-Zöllen und China-Flaute nach Klarheit in der Strategie sucht.
Zum Schluss wird es luxuriös: Ferrari soll seinen über 500.000 Euro teuren Stromer „Luce“ für das ganze Jahr ausverkauft haben, was Nico und Constantin als Signal für Nachfrage im absoluten Topsegment diskutieren. Aston Martin dagegen verschiebt Elektroautos entspannt in die 2030er Jahre, ein Kontrast, der die Frage aufmacht, wie unterschiedlich Hersteller Tempo, Risiko und Markenbild gerade austarieren.


