Heute gibt’s erst mal eine wichtige Sicherheitsmeldung: Beim BMW iX3 der „Neuen Klasse“ läuft ein Rückruf wegen Stromschlaggefahr an – ein Fehler in der Ladeelektronik kann beim Laden Hochspannung auf die Karosserie bringen, betroffene Fahrzeuge sollen zügig in die Werkstatt, Händler müssen vorerst mit Auslieferungsstopp leben.
Parallel kommt Bewegung in die Infrastruktur: Deutschland hat offiziell die Marke von 200.000 öffentlichen Ladepunkten geknackt, und ausgerechnet bei den ultraschnellen Säulen jenseits der 299 kW geht’s mit plus 41 Prozent besonders steil nach oben – EnBW bleibt stark, aber im High-Power-Bereich sortiert sich das Feld sichtbar neu.
Bei den Herstellern reicht die Spanne heute von brachial bis strategisch: Mercedes-AMG will mit dem elektrischen AMG GT 4-Türer Coupé und Axial-Fluss-Motoren bis 1169 PS endgültig beweisen, dass Performance und Emotion auch ohne Verbrenner funktionieren – inklusive Probefahrten-Offensive „am Limit“. Stellantis dagegen stellt klar, dass reine Billig-E-Auto-Strategien aus Konzernsicht nicht aufgehen und der Massenmarkt eher über einen großen Wurf Richtung softwaredefiniertes Fahrzeug zu knacken ist.
Tesla ist gleich doppelt Thema: Einerseits wurde mit dem bislang größten Megapack-Speicherprojekt des Landes in Neuseeland ein 100-MW-Akku ans Netz gebracht, der Lastspitzen abfedern und in Sekunden reagieren kann. Andererseits schaut ihr in den Überblick zur FSD-Hardware von HW1 bis zur kommenden AI5-Plattform, wie Tesla Kamera- und Rechenpower immer weiter hochschraubt, um autonomes Fahren endlich näher an die Realität zu bringen – was auch gut zur Robotaxi-Front passt: Waymo startet mit Ojai, dem ersten „echten“ Zeekr-Robotaxi-Shuttle, in mehreren US-Städten und setzt dabei auf eine neue, optimierte Sensor-Generation für großserientaugliche Fahrerlosigkeit.